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Zombie Girl: The Movie - Justin Johnson, Aaron Marshall & Erik Mauck (2009)

Verfasst: Fr 25. Mär 2022, 09:38
von jogiwan
Zombie Girl: The Movie

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Originaltitel: Zombie Girl: The Movie

Herstellungsland: USA / 2009

Regie: Justin Johnson, Aaron Marshall & Erik Mauck

Darsteller:innen: Emily Hagins, Megan Hagins, Jerry Hagins, C. Robert Cargill

Story:

Seit sie „Herr der Ringe“ mehrfach mit ihrer ebenfalls Film-verrückten Mutter gesehen hat und mit mehreren Kinobesuchen pro Woche in die Welt des Horrors eintaucht, plant Emily einen eigenen Horrorfilm mit klassischen Zombies im Stil von George A. Romero zu drehen. Sie schreibt den ersten Drehbuch-Entwurf, macht ein Praktikum bei einer Indie-Filmfirma und schafft es über eine Produktionsfirma etwas Geld für „Pathogen“ aufzutreiben. So soll der abendfüllende Film heißen, der an Wochenenden und Schulferien mit jungen Nachwuchsdarstellern gedreht werden soll. Doch es gibt noch einen Unterschied zu üblichen Produktionen aus der Ecke: Emily ist erst zwölf Jahre alt!

Re: Zombie Girl: The Movie - Justin Johnson, Aaron Marshall & Erik Mauck (2009)

Verfasst: Fr 25. Mär 2022, 09:38
von jogiwan
Als ich die ersten Infos zum neuen AGFA-Release gehört habe, war ich doch etwas stutzig. Ein Zombie-Film von einer zwölfjährigen Nachwuchsregisseurin aus Austin, die bereits zuvor schon Kurzfilme gedreht hat. Der ist zwar nicht wirklich gut, aber schon okay und sicherlich ein sympathisches Kuriosum der näheren Filmgeschichte. Der durchaus turbulente Entstehungsprozess von „Pathogen“ wurde ebenfalls von einem Filmteam begleitet und wenn man jetzt glaubt, dass Emily stellvertretend für die unerfüllten Wünsche ihrer Eltern herhalten musste, wird man kurzerhand eines Besseren belehrt. Emily ist selbstbewusst, zielstrebig, erfährt die notwendige Unterstützung und zieht ihr Ding trotz kleinerer Rückschläge einfach durch. Da gibt es Probleme mit den Darstellern, mit den Requisiten, mit Prüfungen in der Schule und die ganze Familie und Freunde helfen mit, bis am Ende die ausverkaufte Premiere ins Haus steht. Alles sehr ambitioniert und sehr sympathisch, wenn man sieht, wie Genre-Fans zusammenhalten, bis der große Traum verwirklicht wird. Da ist es dann auch irgendwie gar nicht mehr entscheidend, wie das Ergebnis ausgefallen ist, sondern es geht um Familie, Freundschaft und den Griff nach den Sternen, der sich in diesem Fall meines Erachtens auch gelohnt hat.