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Slashdance - James Shyman (1989)

Verfasst: Sa 26. Mär 2022, 08:22
von jogiwan
Slashdance

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Originaltitel: Slash Dance

Herstellungsland: USA / 1989

Regie: James Shyman

Darsteller:innen: Cindy Ferda, James Carroll Jordan, J. Buzz Von Ornsteiner, John Henry Richardson

Story:

Die etwas heißblütige Polizistin Tori ist immer dann zur Stelle, wenn es in Los Angeles um Undercover-Ermittlungen und gefährliche Einsätze geht. Als mehrere alleinstehende Sängerinnen und Tänzerinnen in der Metropole spurlos verschwinden schleußt sie sich im etwas heruntergekommenen Van Slate-Theater ein, in dem gerade unter der Leitung eines bekannten Choreographen eine neue Tanz-Produktion entstehen soll. Neben einem geschäftstüchtigen Besitzer und seinem verhaltensauffälligen Bruder wartet aber auch feindselige Konkurrenz und ihrem politisch ambitionierten Boss ist sie mit ihren unkonventionellen Ermittlungsmethoden ebenfalls ein Dorn im Auge. Tori hat also bald alle Hände und auch Füße voll zu tun um nicht aus dem tänzerischen Gleichgewicht zu geraten und den mysteriösen Fall zu lösen.

Re: Slashdance - James Shyman (1989)

Verfasst: Sa 26. Mär 2022, 08:23
von jogiwan
Wie man unschwer dem Titel entnehmen kann, handelt es sich hier wieder einmal um einen Slasherfilm aus dem Tänzermilieu, dem jedoch kein allzu guter Ruf und schon gar keine guten Bewertungen vorauseilen. „Slashdance“ ist auch eine etwas unausgegorene Mischung aus Cop-Movie, Slasher und Theater-Drama mit Komödien-Einschlag, welches auf allen Ecken und Enden etwas unausgegoren wirkt. Der Slasher-Anteil ist eher gering und bis auf zwei Morde zu Beginn und eine haarsträubende Auflösung am Ende geht es ja mehr um verdeckte Ermittlungen, persönliche Befindlichkeiten und ein paar einfache Choreografien mit der die Handlung gestreckt wird. Völlig nervig ist auch der unpassend erscheinende Soundtrack, der immer dasselbe jazzig-angehauchte Musikstück präsentiert, zu der die eher unbeholfen erscheinenden Tanzschritte ausgeführt werden. Mit eingeschränkter Erwartungshaltung macht „Slashdance“ aber durchaus Spaß, was vor allem an der Hauptdarstellerin Cindy Ferda liegt, die wacker in Bava-esker Ausleuchtung gegen das schwache Drehbuch ankämpft. Der Rest ist leider eher mau und besticht nicht gerade durch gute Ideen oder einen durchgehenden Handlungsfaden. Trotzdem ist das Gesamtergebnis eher schwach und nicht sonderlich prickelnd ausgefallen. Am schönsten ist da noch der Titel, während der Rest die Erwartungshaltung nicht erfüllen kann.