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Shatter Dead - Scooter McCrae (1994)

Verfasst: So 17. Apr 2022, 09:05
von jogiwan
Shatter Dead

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Originaltitel: Shatter Dead

Herstellungsland: USA / 1994

Regie: Scooter McCrae

Darsteller:innen: Stark Raven, Flora Fauna, Daniel 'Smalls' Johnson, Robert Wells, Marina Del Rey

Story:

In einer nahen Zukunft hat eine Zombie-Epidemie die Erde in den Abgrund gestürzt und die Untoten bewegen sich in ihrer Perspektivenlosigkeit voller Neid auf die Lebenden wie andere Menschen durch die Straßen. Nicht die Angst vor den Zombies lehrt den Verbliebenen daher das Fürchten, sondern die mangelnde Aussicht auf einen erlösenden Tod lässt den Rest der Menschheit verzweifeln. Susan, die sich auf dem Weg zu ihrem Freund befindet, wird von Zombies angegriffen, ausgeraubt und trifft wenig später auf einen untoten Wanderprediger und eine Gruppe von Frauen, die in einem Haus Zuflucht gefunden haben. Doch auch hier sorgt die Mischung aus lebendig und untot für eine explosive Mischung und eie dramatisches Ende. Als Susan auf ihrer entbehrlichen Reise endlich ihren Freund erreicht, muss sie ebenfalls feststellen, dass dieser in ihrer Abwesenheit ebenfalls eine Entscheidung getroffen hat.

Re: Shatter Dead - Scooter McCrae (1994)

Verfasst: So 17. Apr 2022, 09:05
von jogiwan
Amerikanischer Low-Budget-Streifen aus dem Jahr 1994, der mich als Zuschauer doch mit etwas arg gemischten Gefühlen zurücklässt. Das liegt weniger am durchaus kontroversen Inhalt des eher düsteren und pessimistischen Streifens, sondern der Tatsache, dass man hier einerseits das Gefühl hat, dass die Macher durchaus eine künstlerische Vision hatten, die jedoch am mangelnden Geld, Talent und sonstigen Dingen irgendwie doch ganz geglückt erscheint. Um Aufmerksamkeit zu erreichen hat man drastische, wie auch voyeuristische Momente in den Film gepackt, die leider etwas kontraproduktiv erscheinen und „Shatter Dead“ rasch in ein falsches Eck drängen. Auch hat man es hier mit einem Werk zu tun, dass gar nicht angenehm oder leicht konsumierbar sein möchte, sondern den Zuschauer auch durchaus fordern möchte. Die Herangehensweise an das Thema Zombies ist durchaus respektabel und auch das Endergebnis kann sich für die Produktionsumstände durchaus sehen lassen und hat herzlich wenig mit den sonstigen Amateur-Werken aus der Ecke zu tun. Dennoch hat mich „Shatter Dead“ mit seinen sperrigen Figuren und seiner krampfhaft auf nihilistisch getrimmten Grundstimmung einfach nicht wirklich gepackt und der Streifen scheitert wohl an seinen eigenen Ansprüchen, die hier wohl etwas zu hoch gegriffen waren.