Wilde Lust - Peter Perry Jr. (1961)

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jogiwan
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Wilde Lust - Peter Perry Jr. (1961)

Beitrag von jogiwan »

Wilde Lust

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Originaltitel: Honeymoon of Terror

Alternativtitel: Exctasy on Lover's Island

Herstellungsland: USA / 1961

Regie: Peter Perry Jr.

Darsteller:innen: Doug Leithm Dwan Marlowm Dick Cranem Anton von Stralen

Story:

Frank und Marion sind ein frisch verheiratetes Paar, das in den Flitterwochen in Las Vegas auf die glorreiche Idee kommt, den Urlaub kurzerhand auf einen Platz zu verlegen, der von weniger Menschen bevölkert ist. Dazu fahren die Beiden nach der etwas turbulenten Hochzeitsnacht in Vegas auf die menschenleere Insel Thunder Island, wo die beiden Turteltäubchen unter sich bleiben möchte. Als Frank jedoch wieder aufs Festland muss, weil ein paar Sachen vergessen wurde und sich Marion am Strand sonnen möchte, muss diese jedoch zu ihrem Entsetzen feststellen, dass sich auch ein Sexualstraftäter auf die Insel verirrt hat, von dem auch wenig später Frank erfährt und sich eilig zurück zu seiner Geliebten macht.
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jogiwan
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Re: Wilde Lust - Peter Perry Jr. (1961)

Beitrag von jogiwan »

Herrlich naives Filmchen mit einem Paar auf den Flitterwochen, einer nicht ganz so einsamen Insel und einem bösen Psychopathen, der seine Triebe nicht im Zaum halten kann. Mehr als das, vier Darsteller und eine Location am See brauch es auch gar nicht um einen hübschen Film zu zaubern, der bereits im Jahr 1961 etwas in Richtung Terrorfilmchen geht. Natürlich ist hier aber alles harmlos und braucht auch ziemlich lange, bis es mal in die Gänge kommt, da sich der Großteil des Films auf das frisch verheiratete Pärchen konzentriert, dass körperlich nicht so richtig zueinander findet. Später geht es dann auf eine abgelegene Insel, worauf ein psychopathischer Vergewaltiger wartet und die spießige Marion kreischt sich die Seele aus dem Leib, während sie verfolgt wird. Lustig allerdings das Ende, dass man für damalige Verhältnisse als durchaus progressiv sehen kann und auch sonst bietet der Streifen ein paar unterhaltsame Momente, die die 68 Minuten Laufzeit auch fast wie im Flug vergehen lassen. Ich habe nun einmal ein Herz für solche Kuriositäten und es ist kaum vorstellbar, dass so etwas auch in deutschen Lichtspielhäusern unter dem Titel „Wilde Lust“ gelaufen sein soll und die niedrigen Instinkte des heimischen Publikums zu befriedigen. Ich habe die englische Originalfassung gesehen, die sich neben „All Man are Apes“ als Bonus auf der Blu-Ray zu „Monster of Camp Sunshine“ befindet. Kein Highlight, aber schon eine unterhaltsame Sache.
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