Burglar from Hell - Phil "Chip" Herman (1993)

Moderator: jogiwan

Antworten
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 39624
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Burglar from Hell - Phil "Chip" Herman (1993)

Beitrag von jogiwan »

Burglar from Hell

01.PNG
01.PNG (198.8 KiB) 91 mal betrachtet
Originaltitel: Burglar from Hell

Herstellungsland: USA / 1993

Regie: Phil "Chip" Herman

Darsteller:innen: Matt O'Connor, Ben Stanski, Bryant Sohl, Debbie D, Barry Gaines, Angela Jackson

Story:

Frank the Tank ist ein skrupelloser Einbrecher, der es auf das Vermögen einer alleinstehenden Dame abgesehen hat. Als er bei dieser einbricht, weiß sich die alte Dame jedoch zu wehren, erschießt den Einbrecher und verscharrt ihn kurzerhand in ihrem Garten, ehe sie an einem Herzinfarkt verstirbt. Ein Jahr später wird das leerstehende Haus von Mike und seinen Freunden übers Wochenende gemietet um Party zu machen. Unter den Gästen befindet sich jedoch auch ein Medium und ein spaßig gemeinte Seance holt den erschossenen Einbrecher zurück von den Toten, der sich sogleich übellaunig und mit großer Freude am Töten hinter den Gästen der Party hermacht.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 39624
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: Burglar from Hell - Phil "Chip" Herman (1993)

Beitrag von jogiwan »

Amateur-Slasher aus den Staaten und dem Jahr 1993, der insofern beachtlich erscheint, weil hier scheinbar die größten Knallchargen der Filmgeschichte vor der Linse versammelt wurden. Die Figuren in „Burglar from Hell“ mit seltsam zu beschreiben, wäre ja untertrieben und von Einbrechern, Rockern, einem übersinnlichen Medium, Nerds, drallen Schönheiten bis hin zu Möchtegern-Ghetto-Gangstern wimmelt es hier nur so von seltsamen Menschen, die dann auch völligen Stumpfsinn von sich geben. Auch die Geschichte ist völliger Mist und nach dem durchaus spaßigen Auftakt passiert erst einmal eine Stunde nichts, bevor der titelgebende Einbrecher von den Toten aufersteht. Der steigt mit blitzsauberer Jean aus seinem feuchten Grab, hat etwas Pampe im Gesicht und mordet sich dann durch die Gästeliste von Mike und Jake, die sich – warum auch immer – ein Haus gemietet haben, bei dem auch ungeladene Gäste auf der Matte stehen. „Burglar from Hell“ ist technisch, darstellerisch und inhaltlich ja eigentlich eine Bankrotterklärung ans Filmemachen, aber gleichzeitig so „cringe“ dass man sich durchaus unterhalten fühlen kann. Da verpassen Darsteller ihre Einsätze, blicken ständig in die Kamera, es wird beim Schmoddern ein Handtuch unter gelegt um den Teppichboden nicht zu versauen und der Regisseur ist auch irgendwie ständig als Schatten präsent. Alles in allem billig zusammengezimmerter SoV-Trash aus der Amateur-Kiste und von Menschen, die vom Filmemachen wenig Ahnung haben und sich davon herzlich wenig beirren lassen.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)
Antworten