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Video Murders - Jim McCullough Sr. (1988)

Verfasst: Fr 29. Apr 2022, 07:08
von jogiwan
Video Murders

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Originaltitel: Video Murders

Herstellungsland: USA / 1988

Regie: Jim McCullough Sr.

Darsteller:innen: Eric Brown, Virginia Loridans, John P. Fertitta, Frank Baggett, Allen Berry

Story:

Der junge David Lee versucht sich als Filmemacher und scheitert mit seinen Versuchen in Videomarkt Fuß zu fassen. Daraufhin entwickelt er einen Hass auf seine Familie und die Welt, die er mit Morden vor der Kamera kompensiert. Er lockt ahnungslose Frauen in sein Hotelzimmer um diese dann vor laufender Videokamera zu strangulieren. Als eine tote Prostituierte im Distrikt des Polizisten Delvechio gefunden wird, macht dieser sich auf die Suche nach dem Serienkiller und findet auch rasch eine Spur, die auf David hinweist. Der ist der Polizei jedoch einen Fuß voraus und schnappt sich mit Melissa die Tochter eines wohlhabenden Industriellen, die sich jedoch nicht als leichtes Opfer entpuppt und auch Delvechio ist dem Täter dichter auf den Fersen, als dieser ahnt.

Re: Video Murders - Jim McCullough Sr. (1988)

Verfasst: Fr 29. Apr 2022, 07:08
von jogiwan
„Video Murders“ ist eigentlich mehr Drama und Polizeifilm als Slasher und präsentiert einen jungen Filmemacher mit Hass auf die Welt, der jungen Frauen ermordet. Da die Absichten des Mannes aber schon von Beginn an klar sind, hält sich auch die Überraschung in Grenzen und Kommissar Zufall hilft den Ermittlern auch immer wieder etwas zu offensichtlich weiter, sodass auch bei der Spurensuche nicht wirklich Spannung aufkommt. So bleibt der Streifen eher etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück und präsentiert sich insgesamt eher zurückhaltend und lässt reißerische Schauwerte vermissen. Ich will hier nichts schlechter machen als es ist und auch nichts beschönigen, aber aus der Masse vergleichbarer Produktionen ragt „Video Murders“ leider nicht heraus und über gehobenes TV-Niveau kommt der Streifen trotz seines dramatischen Finales leider nicht hinaus. Kann man gucken, muss man aber nicht und der ebenfalls leider etwas kurze Auftritt einer Band namens „The Insatiables“ ist dann auch eines der wenigen Highlights, die von dem ganzen Streifen zurückbleiben.