It - Das gewisse Etwas (1927) - R: Clarence G. Badger
Verfasst: Di 12. Mai 2026, 16:20
It – Das gewisse Etwas (1927)
R: Clarence G. Badger, D: Clara Bow, Antonio Moreno, William Austin, Jacqueline Gadsen, Priscilla Bonner, Elinor Glyn, Gary Cooper Zum Film: "Wie angelt man sich einen Millionär? Mit Witz und Sexappeal spielt Clara Bow eine Verkäuferin in einem
Warenhaus, die sich in ihren Chef verliebt. Sie ist etwas durchtrieben und kratzbürstig, romantisch, nie
käuflich. Zusammen mit Colleen Moore war Clara Bow die reinste Verkörperung des Flappers auf der
Leinwand und zog als wuschelköpfiges Energiebündel das Publikum millionenfach in die Kinos. Wenn sie
mit großen Kulleraugen auch wie ein Püppchen aussah und ihren Partnern nur bis zur Brust reichte, so
täuschte der erste Eindruck: Clara Bow (1905-1965) spielte junge unverheiratete Frauen, die hart arbeiteten,
um es noch oben zu schaffen. Sie wussten, wann sie träumten und wann nicht. Im Hollywoodfilm der
1920er-Jahre erscheinen diese jungen Frauen oft als Konsumentinnen von Waren und vorgestanzten
Fantasien, aber eben auch als Vertreterinnen einer neuartigen Weiblichkeit und Körperlichkeit. In Kleidung
und Habitus und mit ihrer Freude am Jazz und Lust am Tanzen unterschieden sie sich sehr von der älteren
Generation.
Der Filmtitel It wurde zum geflügelten Wort und Clara Bow zum It-Girl schlechthin. Was damit gemeint
war, wusste nicht einmal Elinor Glyn genau, die Bestsellerautorin und Kolumnistin, die den Begriff populär
machte und auch im Film It auftaucht. Dort ist von magnetischer Anziehungskraft die Rede – und die besaß
Clara Bow im Überfluss. Das erkannten auch die deutschen Kritiker, als der Film mit zweijähriger
Verspätung unter dem Titel Das gewisse Etwas in die Berliner Kinos kam."
Quelle: Philipp Stiasny, dhm
R: Clarence G. Badger, D: Clara Bow, Antonio Moreno, William Austin, Jacqueline Gadsen, Priscilla Bonner, Elinor Glyn, Gary Cooper Zum Film: "Wie angelt man sich einen Millionär? Mit Witz und Sexappeal spielt Clara Bow eine Verkäuferin in einem
Warenhaus, die sich in ihren Chef verliebt. Sie ist etwas durchtrieben und kratzbürstig, romantisch, nie
käuflich. Zusammen mit Colleen Moore war Clara Bow die reinste Verkörperung des Flappers auf der
Leinwand und zog als wuschelköpfiges Energiebündel das Publikum millionenfach in die Kinos. Wenn sie
mit großen Kulleraugen auch wie ein Püppchen aussah und ihren Partnern nur bis zur Brust reichte, so
täuschte der erste Eindruck: Clara Bow (1905-1965) spielte junge unverheiratete Frauen, die hart arbeiteten,
um es noch oben zu schaffen. Sie wussten, wann sie träumten und wann nicht. Im Hollywoodfilm der
1920er-Jahre erscheinen diese jungen Frauen oft als Konsumentinnen von Waren und vorgestanzten
Fantasien, aber eben auch als Vertreterinnen einer neuartigen Weiblichkeit und Körperlichkeit. In Kleidung
und Habitus und mit ihrer Freude am Jazz und Lust am Tanzen unterschieden sie sich sehr von der älteren
Generation.
Der Filmtitel It wurde zum geflügelten Wort und Clara Bow zum It-Girl schlechthin. Was damit gemeint
war, wusste nicht einmal Elinor Glyn genau, die Bestsellerautorin und Kolumnistin, die den Begriff populär
machte und auch im Film It auftaucht. Dort ist von magnetischer Anziehungskraft die Rede – und die besaß
Clara Bow im Überfluss. Das erkannten auch die deutschen Kritiker, als der Film mit zweijähriger
Verspätung unter dem Titel Das gewisse Etwas in die Berliner Kinos kam."
Quelle: Philipp Stiasny, dhm