Produktionsland: USA
Produktion: William Castle, Howard W. Koch, Aubrey Schenck
Erscheinungsjahr: 1958
Regie: William Castle
Drehbuch: Robb White / Theo Durrant (Roman: The Marble Forest)
Kamera: Carl E. Guthrie
Schnitt: John F. Schreyer
Spezialeffekte: Irving Block, Louis DeWitt, Jack Rabin
Budget: ca. 90.000$
Musik: Les Baxter
Länge: ca. 68 Minuten
Freigabe: ungeprüft
Darsteller: William Prince, Jim Backus, Christine White, Jacqueline Scott, Susan Morrow, Philip Tonge, Jonathan Kidd, Dorothy Morris, Howard Hoffman, Ellen Corby, Linda Guderman, Voltaire Perkins
Der Arzt Doctor Rodney Barrett erfährt per Telefon, dass seine kleine Tochter entführt wurde und man sie lebendig begraben hat. Rodney Barrett hat 5 Stunden Zeit um das Mädchen zu finden, bevor dieses erstickt.
Nett anzusehendes B-Movie aus den 50er Jahren, das auf klassische, mit Nebel und Regen gepaarte Außenaufnahmen setzt, wie auch auf die Momentaufnahme. Gerade diese Momentaufnahmen sind sehr entscheidend in Castles Film. Der Zuschauer wird im Dunklen gelassen und man versucht ihn so einzubinden, dass er in gewissen Situationen einen angepeilten Schock bekommt. Zur damaligen Zeit mit Sicherheit erfolgreich, für ein heutiges Publikum allerdings nicht geeignet. Nostalgiker und Liebhaber alter Gruselfilme, Filme die mit ihrem schwarz/ weiß Flair sämtliche Bonbonfarbenden Bilder der Hollywood Maschinerie trotzen, werden hier gut unterhalten.
Die Art und Weise wie Castle vorgeht ist zwar vereinzelnd ein wenig holprig und leicht unlogisch, aber dieses kann man auf Grund der schönen Atmosphäre und ihrem verabreichendem Wohlfühlfaktor locker verschmerzen. Einige Situationen sind liebevoll im Detail gestaltet und selbst die Credits am Ende werden mit einem guten und unterhaltsamen Kommentar versehen.
Macabre ist ein Film, der einiges an Freude bereitet, wenn man seine Ansprüche von Beginn an zurückschraubt und nicht jede Situation überbewertet.
Fazit: Unterhaltsames 20:15 Uhr Gruselkino für einen kalten Winterdonnerstag.
7/10 (1 Punkt Nostalgiebonus)