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Night Terror - Paul Howard & Michael Waever (1989)

Verfasst: Mi 7. Mär 2012, 01:31
von dr. freudstein
Night Terror

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Originaltitel: Night Terror

Herstellungsland: USA/1989

Regie: Paul Howard/Michael Weaver

Darsteller: Jeff Keel, James M. Foley, Robert B. Graham, Walt Menetrey, Marty Barsman,
John Darakjian, Guy Kemp, Alayn Lowell u.a.

Story:
Ein von Alpträumen gequälter Klinikinsasse gleitet langsam ins Niemandsland des Wahnsinns. Realität und Traum beginnen sich zu vermischen. Der Träumer entführt die Zuschauer in drei haarsträubende Episoden des Grauens:
- Stuck with the drinks
- Reap the whirlwind
- Teddybear

http://www.ofdb.de/film/20482,Night-Terror

Re: Night Terror - Paul Howard/Michael Waever

Verfasst: Mi 7. Mär 2012, 01:45
von dr. freudstein
Total langweiliger Episodenfilm, dessen Sinn sich mir nicht erschließen will. Keiner der Episoden vermag einen zu begeistern. Ich habe mich von vorne bis hinten gelangweilt. Einige wenige Splatterszenen, aber ansonsten nichts, was man dem Film positives entnehmen sollte. Außer Langeweile und Unsinn bekommt man hier nichts geboten. Ich war froh, als das Teil durchgelaufen ist. Braucht kein Mensch und ein Delirianer erst recht nicht. Auch dem Bux würde ich abraten. Zwar ein Ami und (End)80er, aber eher im Amateurbereich anzusiedeln, statt im Mainstream. Ich denke, hier kann niemand nur ansatzweise etwas positives abgewinnen, außer als Einschlafhilfe anstelle von Bier.

1/10

Re: Night Terror - Paul Howard/Michael Waever

Verfasst: Mi 6. Apr 2022, 07:01
von jogiwan
Ein junger Mann hat die Fähigkeit die Alpträume anderer Menschen zu sehen, doch diese Gabe bringt ihn geradewegs in die Irrenanstalt, wo er an drei Alpträumen teilhaben muss. In „Stuck with the Drinks“ erlebt ein selbererklärtes Alphamännchen statt einem heißen Flirt einen chauvinistischen Alptraum mit Satanisten, während in „Reap the Whirlwind“ ein gewissenloser Immobilienspekulant sein blaues Wunder mit Geistern der Vergangenheit erlebt. In der dritten Episode „Teddybear“ überfällt eine Horde skrupelloser Kleingangster einen Spielzeugladen“ und rechnet nicht mit Gegenwehr von ganz unerwarteter Seite.

Sympathischer B-Horror-Episodenwerk, deren Inhalt sich wie ein paar schlechte Stephen-King-Geschichten anfühlen, die noch dazu recht kostengünstig in Szene gesetzt wurden. Die Kritiken die dem Streifen vorauseilen sind ja auch nicht gerade die Besten und doch fand ich „Night Terror“ trotz aller Vorhersehbarkeit – insbesondere bei der ersten Episode – in Erwartung eines eher nicht guten Werks überraschend unterhaltsam. Sicherlich wirken die drei Episoden doch eher billig und auch die Rahmenhandlung ist eher obskur, aber sonst gibt es meines Erachtens nicht so viel zu meckern. Die ersten beiden Episoden sind meines Erachtens okay und der dritte Teil atmet sogar etwas den Geist von Charles Band und seinen „Puppet Masters“ und ist eigentlich haarsträubend schlecht und somit lustig realisiert. Wenn man „Katzenauge“ als Vergleich hernimmt hat der zwar die besseren Effekte und bekannteren Darsteller und ist auch nicht viel besser. Wer ein Herz für Episodenhorror und Filmen aus den Achtzigern hat, kann hier meines Erachtens durchaus einen Blick riskieren. Die deutsche DVD aus der Red Edition wird einem ja auch nachgeschmissen und der eine Euro hat sich schon gelohnt.