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Butterfly Effect - Eric Bress & J. Mackye Gruber (2004)
Verfasst: So 1. Jul 2012, 09:38
von purgatorio
BUTTERFLY EFFECT
Deutscher Titel: Butterfly Effect /
Alternativ: Butterfly Effect - Das Ende ist erst der Anfang
Originaltitel: The Butterfly Effect
Regie: Eric Bress / J. Mackye Gruber
Produktionsland: USA (2004)
Darsteller: Ashton Kutcher, Amy Smart, Kevin G. Schmidt, Melora Walters, Elden Henson, Eric Stoltz, John Patrick Amedori, Cameron Bright, William Lee Scott, Brandy Heidrick, Ethan Suplee, Grant Thompson
Story:
Evan Treborn (Ashton Kutcher) hatte keine besonders angenehme Kindheit. Sein Vater war halb verrückt, Schläge, der Mißbrauch seiner Freundin und Morddrohungen waren an der Tagesordnung. Hilfe fand er nur bei einigen wenigen Freunden und in seinen Tagebüchern, denen er sich seit seinem 7.Lebensjahr anvertraute. Jetzt, erwachsen, entdeckt er, daß er dank einer Erfindung seines Vaters in der Zeit zurückreisen kann. Bestrebt, die finstere Vergangenheit zu ändern, als seine Freundin stirbt, bemüht er sich um temporäre Ausbesserung der eigenen Vergangenheit. Doch jede Veränderung ist wie der Schlag eines Schmetterlingsflügels, der am Ende der Welt so einen Orkan auslöst: die neue Zukunft ist immer noch schrecklicher, als die Realität, die er selbst kannte. Also versucht es Evan immer wieder...
(via ofdb)
Re: BUTTERFLY EFFECT - Eric Bress / J. Mackye Gruber
Verfasst: So 1. Jul 2012, 10:00
von jogiwan
Hmm... ich hab "Butterfly Effect" als eine Art zugänglicherer Mainstream-Nachzügler zu "Donny Darko" gesehen, wobei mir Letzterer natürlich wesentlich besser gefallen hat...
Re: BUTTERFLY EFFECT - Eric Bress / J. Mackye Gruber
Verfasst: So 1. Jul 2012, 10:04
von purgatorio
DONNY DARKO ist auch Mainstream

sogar mit Hymne
ich hab BUTTERFLY EFFECT zumindest als unterhaltsam, wenn auch mit Schwächen, in Erinnerung. An die ewig hübsche Amy Smart kann ich mich jedoch nicht mehr erinnern

somit hab ich einen Grund für eine erneute Sichtung

Re: BUTTERFLY EFFECT - Eric Bress / J. Mackye Gruber
Verfasst: So 1. Jul 2012, 14:37
von buxtebrawler
Den fand ich damals richtig gut. Das ist aber so lange her, dass es mit meiner aktuellen Filmerfahrung im Rücken interessant wäre, den noch mal zu gucken und evtl. neu zu bewerten.
Re: BUTTERFLY EFFECT - Eric Bress / J. Mackye Gruber
Verfasst: So 1. Jul 2012, 19:19
von Arkadin
Der gefiel mir auch überraschend gut. Unterhaltsam, spannend und dabei auch noch recht intelligent konstruiert. Wobei ich das alternative ende sogar noch um einiges besser finde als das, ebenfalls schon gelungene, "echte" Ende.
Re: BUTTERFLY EFFECT - Eric Bress / J. Mackye Gruber
Verfasst: So 1. Jul 2012, 19:37
von buxtebrawler
Arkadin hat geschrieben:Wobei ich das alternative ende sogar noch um einiges besser finde als das, ebenfalls schon gelungene, "echte" Ende.
Ja, das hab ich auch noch in Erinnerung und gefiel mir ebenfalls sehr gut.
Re: BUTTERFLY EFFECT - Eric Bress / J. Mackye Gruber
Verfasst: Di 10. Jul 2012, 08:37
von purgatorio
buxtebrawler hat geschrieben:Arkadin hat geschrieben:Wobei ich das alternative ende sogar noch um einiges besser finde als das, ebenfalls schon gelungene, "echte" Ende.
Ja, das hab ich auch noch in Erinnerung und gefiel mir ebenfalls sehr gut.
Die Enden sind so eine Sache. Ich hab gestern alle vier (4!) Varianten geprüft und fand das tragische, welches die Kinofassung beendet, am passendsten
Alle Variationen:
► Text zeigen
1. Kinofassung: Evan und Kayleigh laufen sich in New York über den Weg. Beide drehen sich unabhängig von einander um und halten kurz Inne, gehen dann aber weiter (dazu passend ein starker Score für die Tränendrüsen

)
2. Alternativ: Evan und Kayleigh laufen sich in New York über den Weg. Beide drehen sich unabhängig von einander um und halten kurz Inne, gehen dann aber weiter. Evan zögert, kehrt um und folgt Kayleigh (laut meiner DVD-Fassung nennt man dies das Stalker-Ende

)
3. Alternativ: Evan und Kayleigh laufen sich in New York über den Weg. Beide drehen sich unabhängig von einander um und halten kurz Inne. Sie gehen auf einander zu und beginnen aus einer merkwürdigen Bekanntheit heraus ein Gespräch. Evan läd Kayleigh zu einem Kaffee ein. Laut DVD-Benennung das schnulzige Happy End
4. Directors Cut Finale: Evan findet unter den Filmrollen im Büro des Doktors nicht die Aufnahmen vom Kindergeburtstag sondern die, die sein Vater während der einsetzenden Wehen bei seiner Geburt im Krankenhaus gemacht hatte. Evan wird folglich in die Gebärmutter transportiert und erdrosselt sich dort mit der Nabelschnur selbst. Die Mutter brüllt wohl "Nicht schon wieder"!? Im Zeitraffer gibt's anschließend zu sehen wie gut und planvoll das Leben der anderen ohne Evan verläuft, folglich ist nicht Kayleigh sondern er die störende Konstante im Leben der Freunde gewesen
Re: BUTTERFLY EFFECT - Eric Bress / J. Mackye Gruber
Verfasst: Mi 28. Jan 2026, 10:42
von fritzcarraldo
Butterfly Effect
Kinofassung.
Was wäre wenn?
Was wäre wenn wir unsere Geschichte ändern könnten?
Fluch oder Segen?
In BUTTERFLY EFFECT scheint Evan Treborn (Event Reborn!) sowieso mit einem Fluch (vom Vater?) belegt zu sein. Ob der Film nun das Thema Zeitreise oder Paralleluniversen behandelt ist erst einmal egal. Denn unlogische Momente sind dadurch immer die logische (!) Folge. Das ist mir persönlich egal.
Aber ein wenig hat der Zahn der Zeit schon an diesem Werk herum geknuspert. Ich hatte ihn als deutlich stringenter in Erinnerung. Bedrohlich ist das Ganze aber immer noch. Ich sah ihn seinerzeit auf dem Fantasy Filmfest und feierte ihn ab. Ich kann mich auch partout nicht daran erinnern, welche Version damals lief. Denn BUTTERFLY EFFECT hat diverse alternative (passend zum Film) Enden und sogar einen abgesegneten Director's Cut. Wenn ich mich richtig entsinne, ist dieser DC dann auch die düsterste Variante, obwohl alle Versionen nicht gerade dem Frohsinn fröhnen.
Beim DC passt dann auch eine weitere Namensvariante besser. Evan Treborn = Evan Threeborn = Dritter Sohn = versteht man nur dann.
Was auch zum Thema führt, dass der Film dann (noch) interessanter wird, wenn man sich eben mit diesen einzelnen Hinweisen im Film beschäftigt.
Was zu der Frage führt, was denn eigentlich aus den Regisseuren wurde?
Auf jeden Fall waren die 2000er ein gutes Jahrzehnt für solche Filme. Man denke nur an DONNIE DARKO oder den sehr unterbewerteten "11:14".