The Velvet Vampire - Stephanie Rothman (1971)
Verfasst: So 3. Mär 2013, 23:07
The Velvet Vampire

Set von Shout! Factory (USA)
Im Kurzformat:
The Velvet Vampire (USA 1971, Originaltitel: The Velvet Vampire)
Susan Ritter (Sherry Miles) und ihr Gatte Lee (Michael Blodgett) treffen in der Stadt auf die attraktive Diane LeFanu (Celeste Yarnall). Sofort ist Lee von der schönen Frau angetan, wenig später folgt das Paar einer Einladung seitens Diane. Mitten in der Wüste residiert Diane abseits des Trubels, in ihrem schicken Anwesen lässt es sich gut leben, zumindest auf den ersten Blick. Zwischen Lee und der Gastgeberin knistert es gewaltig, in den Nächten werden Lee und Susan von seltsamen Träumen heimgesucht. Welches Geheimnis lauert hinter Dianes reizvoller Fassade ...???
Regisseurin Stephanie Rothman nimmt uns mit auf einen bunten Trip. "The Velvet Vampire" kommt hippiesk und psychedelisch angehaucht daher, dazu glimmt wohlige Erotik auf, hier und da durch morbide Momente gekontert. Sicher kann die Story keine neuen Maßstäbe bieten, dies ist nicht nötig, die Stärke des Streifens liegt in seiner durch und durch prickelnden Atmosphäre, eine wohlige Zeitreise in das schönste Jahrzehnt der Filmgeschichte. Celeste Yarnall regt meine Phantasie an, ihre Diane LeFanu bleibt nicht auf Ruchlosigkeit und Boshaftigkeit beschränkt, sondern wird ebenso von Einsamkeit und Sehnsucht gepeinigt. Mutet Susan zunächst wie ein wehrloser Spielball an, darf Sherry Miles ihr später zu ungeahnter Energie, Kreativität und Durchsetzungsvermögen verhelfen. Im Finale verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, wirbeln Opfer- und Täterrollen durcheinander. Jean Rollin war der Meister des erotischen Vampirfilms, mit "The Velvet Vampire" beackert eine talentierte Dame das Feld, eine schöne und äusserst angenehme Entdeckung!
Die DVD-Präsentation ist gut gelungen, vor allem die kräftigen Farben der Kleidung kommen ansprechend zum Vorschein.

Set von Shout! Factory (USA)
Im Kurzformat:
The Velvet Vampire (USA 1971, Originaltitel: The Velvet Vampire)
Susan Ritter (Sherry Miles) und ihr Gatte Lee (Michael Blodgett) treffen in der Stadt auf die attraktive Diane LeFanu (Celeste Yarnall). Sofort ist Lee von der schönen Frau angetan, wenig später folgt das Paar einer Einladung seitens Diane. Mitten in der Wüste residiert Diane abseits des Trubels, in ihrem schicken Anwesen lässt es sich gut leben, zumindest auf den ersten Blick. Zwischen Lee und der Gastgeberin knistert es gewaltig, in den Nächten werden Lee und Susan von seltsamen Träumen heimgesucht. Welches Geheimnis lauert hinter Dianes reizvoller Fassade ...???
Regisseurin Stephanie Rothman nimmt uns mit auf einen bunten Trip. "The Velvet Vampire" kommt hippiesk und psychedelisch angehaucht daher, dazu glimmt wohlige Erotik auf, hier und da durch morbide Momente gekontert. Sicher kann die Story keine neuen Maßstäbe bieten, dies ist nicht nötig, die Stärke des Streifens liegt in seiner durch und durch prickelnden Atmosphäre, eine wohlige Zeitreise in das schönste Jahrzehnt der Filmgeschichte. Celeste Yarnall regt meine Phantasie an, ihre Diane LeFanu bleibt nicht auf Ruchlosigkeit und Boshaftigkeit beschränkt, sondern wird ebenso von Einsamkeit und Sehnsucht gepeinigt. Mutet Susan zunächst wie ein wehrloser Spielball an, darf Sherry Miles ihr später zu ungeahnter Energie, Kreativität und Durchsetzungsvermögen verhelfen. Im Finale verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, wirbeln Opfer- und Täterrollen durcheinander. Jean Rollin war der Meister des erotischen Vampirfilms, mit "The Velvet Vampire" beackert eine talentierte Dame das Feld, eine schöne und äusserst angenehme Entdeckung!
Die DVD-Präsentation ist gut gelungen, vor allem die kräftigen Farben der Kleidung kommen ansprechend zum Vorschein.