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Winterbeast - Christopher Thies (1991)
Verfasst: So 1. Sep 2013, 09:11
von jogiwan
Winterbeast
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Originaltitel: Winterbeast
Herstellungsland: USA / 1991
Regie: Christopher Thies
Darsteller : Tim R. Morgan, Mike Magri, Bob Harlow, Charles Majka, Dori May Kelly
Story:
Auf den Bergen rund um das Berghotel "Wild Goose Lounge" ist die Hölle los. Eine Vielzahl von seltsamen Monstern versetzen Wanderer in Angst und Schrecken und als immer mehr Leutchen spurlos verschwinden, macht sich der örtliche Ranger auf den Weg um den Ganzen ein Ende zu setzen... (oder so ähnlich...)
Re: Winterbeast - Christopher Thies (1991)
Verfasst: So 1. Sep 2013, 09:14
von jogiwan
Low-Budget-Z-Movie, an dem wohl 24 Jahre gewerkelt wurde und am Ende ein seltsames Etwas herausgekommen ist, dass in speziellen Fankreisen aber kultisch verehrt wird. Dank obskurer Stop-Motion-Effekte, die mit Knetgummi (!) inszeniert wurden hat "Winterbeast" auch sicherlich ein paar Schauwerte und geschmoddert wird auch, allerdings scheinen die gedrehten Szenen im Zufallsprinzip aneinander montiert worden zu sein. Herausgekommen ist ein Streifen, den man etweder in der Kategorie "Brainfuck" oder "kompletter Stuss" ablegen kann. Ich überlege noch...
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Re: Winterbeast - Christopher Thies (1991)
Verfasst: Di 4. Mai 2021, 06:24
von jogiwan
Es gibt gute und schlechte Filme und es gibt „Winterbeast“ – ein Film der sich dem Zuschauer als Herausforderung präsentiert und an dem viele Jahre mit vielen Unterbrechungen gearbeitet und auf Super8 und 16mm gedreht wurde. Dass in vielen Szenen die Darsteller merklich Jahrzehnte älter sind könnte man dem Streifen ja noch verzeihen, genauso die eher billig erscheinenden Gore-Momente und Stop-Motion-Effekte oder dass Figuren auftauchen und wieder verschwinden. Doch die Geschichte ist so wirr, die Dialoge so sinnbefreit und alles so dämlich zusammengeschustert, dass es jeglicher Beschreibung spottet und fast schon wieder irgendwie lustig ist. Naja, aber leider nur fast. Ohne Überraschungseffekt der Erstsichtung ist „Winterbeast“ ja schon irgendwie nicht so der Bringer und präsentiert sich eigentlich auch nur als bestes Beispiel, wie man es eigentlich nicht machen sollte. Hier passt auch so gar nichts mehr zusammen und manche Szenen hat man einfach so in den Film gepackt um noch irgendwie auf 70 Minuten zu kommen. Dass so etwas mittlerweile sogar auf Blaustrahl veröffentlicht wird, zeigt aber, dass sich der Einsatz der Macher ja doch irgendwie ausgezahlt hat und ein langer Atem manchmal auch zu einem Happy End führen kann. Unterhaltsam ist „Winterbeast“ meines Erachtens beim zweiten Mal aber dennoch maximal nur aus den falschesten Gründen.