I Declare War - Jason Lapeyre (2012)
Verfasst: Mo 13. Jan 2014, 12:48
von horror1966
I Declare War
(I Declare War)
mit
Siam Yu, Gage Munroe, Michael Friend, Aidan Gouveia, Mackenzie Munro, Alex Cardillo, Dyson Fyke, Spencer Howes, Andy Reid, Kolton Stewart, Richard Nguyen, Eric Hanson, Alex Wall, Houston
Regie:
Jason Lapeyre / Robert Wilson
Drehbuch:
Jason Lapeyre
Kamera:
Ray Dumas
Musik:
Eric Cadesky / Nick Dyer
FSK 16
Kanada / 2012
Der 12-jährige PK und seine Freunde spielen nach der Schule regelmäßig "Capture the Flag" im nahe gelegenen Wald. In der Fantasie der Kinder gewinnt das harmlose Kriegsspiel an Realismus: Stöcke werden zu Gewehren, Wasserbomben zu Granaten und das einfache, aber strenge Regelwerk lässt die Opfer "sterben" und somit aus dem Spiel ausscheiden. Doch an einem Nachmittag verliert Skinner, einer von PKs Gegnern auf dem Schlachtfeld, die Kontrolle. Er reißt das Kommando über seinen Trupp an sich und nimmt PKs besten Freund Kwon als Kriegsgefangenen. Als verschiedene Befreiungsversuche scheitern, droht das unschuldige Kinderspiel zu eskalieren, denn für Skinner ist das Spiel schon lange keines mehr. Doch auch PKs Vorgehensweise nimmt immer gefährlichere Ausmaße an...
Nachdem mir persönlich im Gegensatz zu vielen anderen Leuten schon das Spielfilm-Debüt von Jason Lapeyre "Cold Blooded" sehr gut gefallen hat, bringt das noch junge Label OFDB filmworks nun mit "I Declare War" den Nachfolger heraus, der den Zuschauer phasenweise wirklich sprachlos zurücklässt. Lediglich mit Kindern besetzt offenbart sich hier eine Geschichte die aufgrund der agierenden Darsteller selbstverständlich einen kindlich naiven Anstrich beinhaltet, bei genauerem Hinsehen jedoch einen mehr als erwachsenen Eindruck hinterlässt. Lapeyre hat es geradezu meisterhaft verstanden, hier einen gewagten Spagat zwischen kindlichem Charme und der damit verbundenen Unschuld und andererseits fast schon boshafter Ernsthaftigkeit hinzubekommen, der sich immer wieder während der gut 90 Minuten Laufzeit erkennen lässt. Selten habe ich einen Film gesehen, in dem die Kriegs-Thematik so wundervoll mit der Naivität von Kindern verbunden wurde und dabei ein Gesamtpaket an den Tag legt, das in wirklich jeder Beziehung vollends überzeugen kann. Dabei hält man sich auch nicht erst mit einer großen Einführung in die Geschehnisse auf, sondern konfrontiert den Betrachter schon gleich zu Beginn mit dem Kriegsspiel, das PK und seine Freunde täglich nach der Schule im Wald stattfinden lassen. Schon nach wenigen Minuten lassen die Abläufe erahnen, das die durch junge Schauspieler offensichtlich zur Schau gestellte Naivität lediglich Fassade ist, kommen doch vielmehr die Attribute eines echten Kriegsfilms zum tragen. Das Szenario bietet dabei eine tiefer gehende Beleuchtung sämtlicher Charaktere an und was sich einem hinter den unschuldigen Gesichtern der Protagonisten wirklich entgegen stellt überzieht einen in etlichen Passagen schon mit einer echten Gänsehaut.
Kann man am Anfang noch von einem vielleicht typischen Jugendfilm ausgehen, so wandelt sich die Geschichte doch relativ schnell zu einem waschechten Drama, das zusätzlich mit Elementen des Actionfilmes angereichert wurde und gleichzeitig auch eine bissig-humorige Note erkennen lässt. Das herausragende Merkmal dieses Filmes ist jedoch der Aspekt, das die Kinder-Fassade der Akteure immer mehr bröckelt, um dann die Züge der Erwachsenen durchscheinen zu lassen. Es ist schon streckenweise perfide wenn man sieht, das sich hier offensichtlich gestörte Persönlichkeiten zu erkennen geben, die auf einmal so gar nichts mehr von einem unschuldigen Kind aufweisen außer ihr Aussehen. Ansonsten jedoch zeigen sich Figuren, die fast durch die Bank an einer ausgewachsenen Profilneurose zu leiden scheinen und das erschreckend grandiose Schauspiel der Jung-Darsteller ist dafür verantwortlich, das die Ereignisse eine nicht erwartete Intensität annehmen, die einem merklich unter die Haut geht. Zwar versucht man sich selbst ständig einzureden das es nur Kinder sind und das es sich hier lediglich um ein Spiel handelt, das ein wenig außer Kontrolle gerät, doch der authentische Eindruck des Ganzen ist dermaßen stark, das man eher vergeblich gegen die teils grausame Wirkung des Szenarios ankämpft.
Jason Lapeyre lässt hier sämtliche wesentlichen Merkmale wie Freundschaft, Taktik, Liebe, Verrat und Angst in den Mittelpunkt rücken und verleiht den Abläufen eine unglaubliche Reife, denn nur noch selten ertappt sich der Zuschauer noch selbst dabei, an dieser Stelle einen Film zu sehen, der ausschließlich mit Kindern besetzt ist. Unter diesem Gesichtspunkt erscheinen die Geschehnisse dann auch umso härter-und brutaler, selbst Folterungen lassen die immer stärker aufkommende Gewaltspirale vollkommen außer Kontrolle geraten. Dennoch hat man sorgsam darauf geachtet, das zwischendurch immer mal wieder der kindliche Charme durchkommt, denn auch die ersten Sehnsüchte und damit verbundene Liebesgefühle haben ihren Platz in diesem herausragenden Werk, das so auch durchaus schöne Momente bereit hält. Besonders gut kommt der Spagat zwischen Kind und Erwachsenem auch in visueller Hinsicht zum tragen, so verwandeln sich doch Waffen aus Holz durch die Fantasie der Akteure in echtes Kriegsmaterial, so das man auf einmal statt eines großen Knüppels eine Bazooka auf dem Rücken trägt. Durch dieses visuelle Element wird einem noch eindringlicher vor Augen geführt, wie schmal doch der Grat zwischen Spiel und Ernst ist, wobei die Grenzen teilweise regelrecht verschwimmen.
Am Ende der Geschichte ist man dann fast schon körperlich erschöpft und merkt eigentlich erst im nachhinein, wie sehr einen das Gesehene doch berührt-und gleichzeitig mitgenommen hat. Kaum merklich entwickelt sich nämlich während der Laufzeit eine immer stärkere Intensität des Ganzen, die einen vollkommen in Beschlag nimmt und auch nach dem Ende noch sehr nachhaltig haften bleibt. "I Declare War" ist in meinen Augen eine wahre Film-Perle, die man nicht einfach so nebenbei anschauen sollte. Was wie ein handelsüblicher Jugendfilm beginnt, lässt ziemlich schnell die Züge eines echten Kriegsfilmes erkennen und hinterlässt insbesondere durch diesen Umstand einen manchmal fast verstörenden Eindruck beim Zuschauer. Durch den genialen Schachzug die ganze Chose ausschließlich mit Jung-Darstellern zu besetzen wird der Geschichte eine Wucht verliehen, die man am Anfang keinesfalls erwarten kann. Und so sollte man im Prinzip nur zu einem überragenden Gesamteindruck gelangen können, der ganz besonders durch die perfekten Performances der kindlichen Kriegsherren entsteht. Wie dem aber auch sei, Lapeyre hat mit "I Declare War" definitiv einen Film geschaffen, den man so schnell nicht wieder vergessen kann und der ganz bestimmt nicht das letzte Mal im heimischen DVD-Player gelandet ist.
Fazit:
Auch die mittlerweile dritte Veröffentlichung von OFDB filmworks hat sich meiner Ansicht nach als absoluter Volltreffer erwiesen. Dieses Mal handelt es sich um einen wirklich außergewöhnlich guten Film der nicht nur äußerst nachdenklich stimmt, sondern zudem auch eine ansonsten als erwachsen einzustufende Thematik mit einer kindlichen Unschulds-Note verbindet und dadurch einen gewagten Spagat begeht, den man letztendlich jedoch als absolut gelungen einstufen kann.
9/10
Re: I Declare War - Jason Lapeyre
Verfasst: Mo 13. Jan 2014, 13:14
von Arkadin
In einem Wald treffen sich regelmäßig einige Kinder, um „Krieg“ zu spielen. Dabei müssen zwei Gruppen versuchen, die jeweils gegnerische Basis aufzuspüren und die Fahne des Gegner zu erobern. Das Spiel verläuft immer nach festen Regeln. Doch diesmal ist es anders. Der aufbrausende Skinner (Michael Friend) fängt an, die Regeln zu brechen und nimmt Paul (Siam Yu), den besten Freund des genialen Strategen P.K. (Gage Munroe), als Geisel. Auch als Skinner beginnt Paul zu foltern, geht das Spiel immer weiter…
Im gleichen Jahr, in dem er sein Spielfilm-Debüt “Cold Blooded” (ebenfalls bei OFDB filmworks erschienen) realisierte, stellte Regisseur Jason Lapeyre zusammen mit seinem Kollegen Robert Wilson, der zuvor vor allem als Produzent aufgetreten war, diesen Jugendfilm auf die Beine. Und obwohl sich “I Declare War” thematisch deutlich von “Cold Blooded” unterscheidet, haben beide doch die klassisch-ruhige Inszenierung ganz ohne vordergründige Effektheischerei gemeinsam. Zudem handeln beide Filme von zwei gegnerischen Gruppen, die in einem klar umrissenen Raum gegeneinander antreten.
Liest man die Inhaltsangabe von “I Declare War”, denke man zunächst einmal an eine Mischung aus “Bugsy Malone” und “Battle Royale” oder “Die Tribute von Panem“. Doch diese Vergleiche gehen größtenteils in eine völlig falsche Richtung. Tatsächlich sieht man 90 Minuten einer Gruppe Kindern beim Spielen zu. Nicht mehr und nicht weniger. Der Clou ist aber, dass die Kinder ihr Spiel sehr ernst nehmen und das Geschehen hauptsächlich durch ihre Augen gezeigt wird. Und in ihren Augen verwandelt sich ein dicker Ast dann eben in eine Bazooka und eine Zwille in eine tödliche Armbrust. Wie man es vielleicht noch aus eigenen Kinderspielen kennt, in denen die Kraft der Imagination aus einem schnöden Stock ein fein geschmiedeten Degen machte. Lapeyre/Wilson gehen recht geschickt vor, um die Spielrealität der Kinder zu zeigen. Auch für den Zuschauer sind die “Waffen” zunächst echt. Erst im Laufe des Films überlagert hin und wieder die Realität die Fantasie. Beinahe beiläufig sieht der Zuschauer, dass das Präzionsgewehr eigentlich nur ein Rohr, welches notdürftig in ein provisorisches Spielzeuggewehr umgebaut wurde, und das Zielfernrohr eine Stoffschlaufe ist.
Wie stark diese Macht der Imagination ist, habe ich vor vielen Jahren einmal während des Grundwehrdienstes erleben dürfen/müssen. Damals sollte eine 24-Stunden-Übung vorbereitet werden, und wir kleinen Wehrpflichtigen mussten üben, wie man sich bei einem Angriff verhält. So wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt: Angreifer und Verteidiger. Da wir allerdings noch keinen Zugang zu Waffen haben durften (das war erst für den Folgetag geplant), wurde uns befohlen im Wald Stöcke zu suchen. Diese sollten dann unsere Gewehre sein. Man stelle sich die absurde Situation vor, wenn erwachsene, uniformierte Menschen im Wald mit Holzstöcken aufeinander zielen und dabei laut “Peng! Peng!” rufen. Was noch dadurch übertroffen wurde, dass einige Kameraden wirklich in Streit darüber gerieten, ob sie nun getroffen wurden oder nicht. Ähnlich verhält es sich bei den Kindern in “I Declare War”. Für sie ist die ganze Situation während des Spiels absolut real und bitterernst.
So wirft dann zum Beispiel Odie Henderson auf rogerebert.com auch dem Film vor, nicht zwischen Realität und Fantasie zu unterscheiden und schreibt, es würde ihn krank machen zu sehen, wie Kinder auf Kinder schießen. Dass diese nicht wirklich aufeinander schießen und die “Getöteten” lediglich aus dem Spiel ausscheiden und nach Hause gehen, macht da für ihn keinen Unterschied. Wer allerdings als Kind selber “Cowboy und Indianer” oder eben “Krieg” gespielt hat – was, wie ich denke, nichts unnormales ist -, der sieht das vielleicht etwas entspannter. Es geht hier auch nicht so sehr um das “Kriegsspielen”, als vielmehr um gruppendynamische Prozesse, die aufgrund von Eitelkeiten, verletzten Gefühlen oder falsch verstandener Loyalität ein im Grunde harmloses Spiel zum Eskalieren bringen können. Ob das Spielen mit Waffen (wenn auch unechten) unbedingt etwas für Kinder sein sollte, will ich an dieser Stelle nicht diskutieren. Für die Aussage des Filmes hätte man natürlich auch zeigen können, wie die Kinder z.B. mit Matchbox-Autos Rennen veranstalten und sich darüber in die Haare geraten.
Andererseits gibt es durch das Spiel noch andere filmische Ebene. So setzen Lapeyre/Wilson permanent, wenn auch leise und subtil, eine Geräuschkulisse ein, wie man sie aus Kriegsfilmen kennt. Ständig hört man leise Funksprüche, Hubschrauber und Explosionen. Durch diese Dauerberieselung vergisst man schnell, dass man “nur” einem Spiel zusieht und auch für den Zuschauer werden die kriegerischen Handlungen der Akteure real, die Bedrohung spürbar. Gleichzeitig parodieren die Filmemacher auch das Kriegsfilmgenre, da die Kinder genau die Stereotypen annehmen, die man aus diesen Filmen kennt. Der Stratege, der Psychopath, der coole Veteran, der schüchterne Rookie, der Possenreisser und so weiter. Immer wieder gibt es kurze Momente, wo die jungen „Soldaten“ aus ihrer Rolle fallen. Z.B. wenn sich der vermeintliche Sadist als hilfloses, einsames Kind herausstellt, oder der beliebte Anführer bereit ist, Freunde zu opfern, um am Ende den Sieg davonzutragen. Am Deutlichsten aber, wenn die Amazone als verliebte Kitschromantikerin entlarvt wird.
Die kindlichen Darsteller sind sehr gut ausgesucht. Die meisten haben auch schon langjährige Erfahrungen in TV-Serien gesammelt. Die Laien fügen sich ebenfalls gut ins Bild ein, wenn ihre schauspielerischen Leistungen auch gegenüber den “Profis” etwas abfallen. Einzig Mackenzie Munro wirkt fehlbesetzt, da sie im Vergleich zu den anderen Kindern zu alt wirkt und weitaus abgeklärter als ihre jungen Kollegen spielt. Überhaupt ist die Figur der Jessica Dobrzanski eine der wenigen echten Schwachstellen im Film. Sie ist so klischeehaft auf “Mädchen” angelegt, dass leider selbst ihre Klugheit, strategischen Fähigkeiten und der kaltblütige Umgang mit der Armbrust nicht die naive Schwärmerei für den hübschen Quinn aufwiegen können. Dass sie alles nur tut, um ihrer großen Liebe zu gefallen und ihre schrecklich kitschige “Paris-Romantik” stören doch sehr. Hier verrät das Drehbuch diesen eigentlich starken Charakter und breitet die übelsten Mädchen-Klischees aus. Ebenfalls unpassend sind die Szenen, in denen sich “Joker” als Superwesen, das tödliche Strahlen aus den Augen schießt, imaginiert. Hierdurch wird immer wieder mit dem Holzhammer darauf hingewiesen, dass die Kinder eben nur ihre subjektive Welt, und nicht die reale, sehen. Etwas mehr Subtilität hätte an dieser Stelle gut getan. Eine starke Leistung bringt Michael Friend als psychopathischer Skinner. Wie er Skinner gleichzeitig schwach und ungelenk, aber gleichzeitig doch auch gefährlich, und fest zu absolut allem fest entschlossen, darstellt, ist schon sehenswert.
Mit “I Declare War” hat OFDb filmworks eine kleine Perle an Land ziehen können, die auf mehren Ebenen gut funktioniert. Da kann man über die oben angesprochenen Schwächen durchaus hinwegsehen. Leider lag mir auch hier zur Rezension nur ein Screening-Stream vor, so dass ich zu den technischen Aspekten der OFDb filmworks-DVD wiederum nichts sagen kann.
Re: I Declare War - Jason Lapeyre
Verfasst: Fr 22. Mai 2015, 20:46
von McBrewer
"Ist das dein erster Krieg ?" - "Ja!" - "Warum machst Du mit?" - "Aus Spaß denke ich, ich habe nicht viele Freunde..."
Es sind Dialoge & Sätze wie dieser hier, die so entlarvend sind für Kriegs- & Militärmechanismen.
Vielleicht beginnt bei Vielen "Krieg" als Spiel, wird dann aber blutiger ernst
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Und
I DECLARE WAR zeigt das sehr eindrucksvoll. Und ich muss ja selber zugeben, das ich das ein oder andere mal an meine längst vergangene Kindheit auf dem Lande erinnert wurde. Zuhause wurde der neueste RAMBO-Film mit Freunden geschaut & dann am Folgetag mit den ganzen
wilden Kerlen nachgespielt. Zwar natürlich niemals so Ernst wie in dem Filmischen Werk, aber doch gab es auch bei der Kinderspielvariante Regeln, die eingehalten werden mussten. Wie ich natürlich heute besser weiß, gibt es im Real-life keine, aber vielleicht hat mich auch gerade dieses Kinderspiel zu dem pazifistischen Menschen gemacht, der ich heute bin.
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Re: I Declare War - Jason Lapeyre (2012)
Verfasst: Di 12. Sep 2017, 04:59
von purgatorio
Gestern gesichtet. Ich war begeistert. Tatsächlich ging es mir wie Arkschi und ich erinnerte mich meiner Dorfkindheit, in welcher ausgedehnte Wälder und vom DDR-Tagebau zerlegte und verwüstete Landstriche zu unseren Kriegsschauplätzen wurden. Ein wenig verspürte ich nach dem Film die Lust mit einer Gruppe von Freunden und ein paar Paintball-Waffen loszuziehen und mal wieder ordentlich auf die Kacke zu hauen. Toll vor allem, wie wenig das schlimmste Element des Krieges, das Töten, hier moralisiert und reflektiert wird. Das obliegt einzig dem Zuschauer, der selbst gezwungen ist, sich vom Geschehen zu distanzieren. Schafft er es nicht, ist er in der Fantasiewelt aufgegangen und sieht, was die Kinder sehen. Gefiel mir gut
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