Carne Cruda - Tirso Calero (2011)

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jogiwan
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Carne Cruda - Tirso Calero (2011)

Beitrag von jogiwan »

Carne Cruda

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Originaltitel: Carne Cruda

Herstellungsland: Spanien / 2011

Regie: Tirso Calero

Darsteller:innen: Ana Asensio, Alejandro Tous, Susana Estrada, Fernando Albizu, Canco Rodríguez

Story:

Bei einem Camping-Ausflug wird der Immobilienmakler Quico vor den Augen seiner Freunde von einem Mann eines Nudisten-Camps gebissen, die dummerweise auch dem Kannibalismus frönen. Zurück in Madrid entwickelt der gute Mann nach einigen Tagen Übelkeit auf einmal seltsame Gelüste auf Menschenfleisch, dass auch seiner Freundin nicht verborgen bleibt. Diese führt mehr schlecht als recht ein vegetarisches Restaurant und ist naturgemäß wenig begeistert, dass ihr Freund neuerdings von rohem Fleisch nicht genug bekommen kann. Auch sein umtriebiger Arbeitskollege Andres wird wenig später gebissen und kann sich im Gegensatz zu Quico, der dagegen ankämpft auch rasch an seine neue Ernährungsweise gewöhnen. Als die Kannibalen dann auch noch einen Kongress in der Stadt abhalten wollen, steuert alles einem turbulenten Höhepunkt entgegen…
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jogiwan
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Re: Carne Cruda - Tirso Calero (2011)

Beitrag von jogiwan »

Sympathische Horrorkomödie aus Spanien, die es seltsamerweise nie zu größerer Aufmerksamkeit geschafft hat und es nun im OmU auf Netflix geschafft hat. Die Geschichte ist originell, herrlich überdreht und wird immer mit einem Augenzwinkern und vielen Verweisen auf Genre-Klassiker präsentiert. Ich mag ja spanische Filme sehr gern und auch der hier überzeugt mit seiner Mischung aus Humor, Freizügigkeit und einer Prise Schmodder, während seine Figuren zwar etwas überzeichnet, aber durchaus liebenswert daherkommen. Alles im grünen Bereich mit einem ganz großen Herz für B-Movies macht Tirso Calero eigentlich auch alles richtig und eigentlich total schade, dass so ein sympathisches Werk innerhalb von Genre-Kreisen nicht größere Bekanntheit erlangen konnte, obwohl sogar Regisseur Nacho Vogalondo („Timecrimes“) einen Cameo-Auftritt hat und dabei ein Loblied auf den Exploitation-Film der Siebziger hält. Ich wurde bestens unterhalten bzw. fand die Idee eigentlich ganz großartig und auch von den eher verhaltenen Kritiken im Netz und dem eher lieblosen Plakat sollte man sich meines Erachtens nicht abschrecken lassen. Ich bin ja wirklich kein sogenannter Fleischtiger, aber „Carne Cruda“ macht definitiv Lust auf mehr.
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