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Die Nackten und die Bestien - Yasuharu Hasebe (1972)

Verfasst: Mi 19. Aug 2020, 12:39
von sergio petroni
DIE NACKTEN UND DIE BESTIEN
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Originaltitel: Sengoku rokku: Hayate no onna-tachi

Alternativtel: Die Bestien der Samurai /In den Krallen der Yakuza / Die Nackten Wildkatzen / Die Satansweiber aus Fernost

Herstellungsland-/jahr: JAP 1972

Regie: Yasuharu Hasebe

Darsteller: Mari Tanaka, Keiko Aikawa, Genjirô Arato, Hyôei Enoki, Genshû Hanayagi,
Sayori Shima, Keiko Tsuzuki, Yuri Yamashina, ...

Story: Sieben kampffreudige, sexlüsterne Damen möchten ins Waffen- und Bordellgeschäft einsteigen. Unter Einsatz aller Reize wird den feindlichen Kämpfern manch Glied demoliert. Die Fleischeslust ist es, welche die Anführer immer wieder am Rande des Schlachtfeldes zu einem Schäferstündchen á la Asien zusammenführt. Nach getanem Liebeswerk, mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht, greift man wieder zu Pfeil und Bogen um seinem Gegner die Brust zu durchbohren...
(quelle: retrofilm)

Re: Die Nackten und die Bestien - Yasuharu Hasebe (1972)

Verfasst: Sa 3. Okt 2020, 08:10
von sergio petroni
Eine Gruppe von sieben unternehmungsfreudigen Frauen treibt ihr Unwesen in den Wäldern außerhalb
der Dörfer. Trifft man auf marodierende Räuberbanden, muß natürlich ausgiebig der lange unterdrückten
Fleischeslust gefrönt werden. Bei den seltenen Ausflügen in die Stadt, ist das Bordell eines befreundeten
Clanführers immer das Ziel. Natürlich muß auch hier gehobelt werden. Danach kümmert Frau
sich um das (krumme) Geschäft. Da normale Diebestouren oft nicht sehr einträglich sind,
springt man auf den Tip über einen größeren Waffentransport freudig an.
Gesagt getan. Die Frauengang überfällt einen Mönchstrupp, der zweihundert
Gewehre für die Obrigkeit transportiert. Doch damit geht der Ärger erst richtig los:
Der Präfekt schickt seinen Foltermeister, um den Raub aufzuklären und eine nach der
anderen fallen die Frauen ihm zum Opfer. Schließlich kommt es zum großen Showdown.

Krude Mischung aus Sex und Gewalt (nie allzu explizit) von Genreregisseur Hasebe,
der hier auch einiges vom zeitgenössischen italienischen Western abschaut.
Sympathieträger gibt es keine. Synchro, schräger Humor und kurze Laufzeit sorgen dafür,
daß keine Längen auftreten.
6/10