Audiokommentare - pro & contra

Alles, was nichts oder nur am Rande mit Film zu tun hat

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buxtebrawler
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Re: Audiokommentare - pro & contra

Beitrag von buxtebrawler »

McBrewer hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 00:17Einspruch :opa:

Im Vorharz laufen auch noch die Audiokommentar (un)regelmäßig übers Ohr, nur halt nicht synchron zum jeweiligen Film
Ha, sehr schön! Danke auch für deine direkt drei Audiokommentarkommentare :thup:

Durchs Konvertieren ins MP3-Format (nicht "MP³" :nixda: ) nimmst du dir natürlich die Möglichkeit, sehr filmbildbezogene Audiokommentare so richtig nutzen zu können, aber das sind viele ja ohnehin nicht. Ich glaube, Arkadin macht das ähnlich.

Apropos, um auf deine, Arkadin, Frage zurückzukommen: Ich weiß gutes und informatives Bonusmaterial sehr zu schätzen und sehe mir eigentlich alles an, außer irgendwelcher Trailershows und Bildergalerien. Bei fremdsprachigen Audiokommentaren muss ich allerdings zugeben, ebenfalls zu passen.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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Re: Audiokommentare - pro & contra

Beitrag von buxtebrawler »

In seinem Audiokommentar zu "Ein Toter hing am Glockenseil", jenem italienisch-spanischen Vampirgrusler aus dem Jahre 1964, zieht Lars Dreyer-Winkelmann Parallelen zu "Captain Kronos", geht aufs Gebäude und was da sonst noch so gedreht wurde sowie auf die Literaturvorlage "Carmilla" und deren Autor ein, letzteress vielleicht ein bisschen zu ausführlich. Er erzählt etwas zu den anderen Filmen zu diesem Thema, u.a. den drei "Hammer"-Filmen, und widmet sich schließlich dem Regisseur. Die Rückblende erinnere ihn an Bavas "Die Stunde, wenn Dracula kommt". Anschließend rekapituliert er den Begriff Gothic in der erzählenden Kunst und zählt dessen Charakteristika auf. Er weist auf die im Film verwendeten Zooms und artifiziellen Beleuchtungen hin und widmet sich der Vita des Drehbuchautors Gastaldi sowie der des Co-Autors Valerii. Er lässt den italienischen Gothic-Horror Revue passieren, geht auf die Hauptdarstellerin sowie auf andere Mitglieder des Ensembles ein und landet - natürlich - irgendwann bei Christopher Lee, über dessen Wirken er ausführlich Bericht erstattet. Immer mal wieder streut er die Unterschiede zur Literaturvorlage ein. Kameramann und Musikkomponist knöpft er sich ebenfalls vor und zitiert zeitgenössische Kritiken bzw. Verrisse. Dreyer-Winkelmann hingegen redet den Film schön. Nur selten bildet er einen konkreten Bildbezug in seinem Audiokommentar, der im Gegensatz zu lockeren Gesprächsrunden oder humorigen Ausrichtungen seiner Kollegen reinen Informationscharakter hat. Einige Passagen klingen dabei leider ziemlich abgelesen. Insbesondere wer mit dem Italo-Gothic-Horror-Bereich noch nicht so vertraut ist, findet hier aber massig Wissenswertes.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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