Simpel Movie Porträt
Verfasst: Mo 11. Jan 2010, 21:55
Nr. 1 - Laura Gemser
Dieses Buch ist ihrem Leben und ihrem Werk gewidmet.
Ihr Debüt gab die exotische Schönheit im zweiten Film der „Emmanuelle“-Reihe. Und noch im selben Jahr war sie selbst die schwarze Emanuelle und wurde weltweit berühmt. Laura Gemser ist ein Phänomen der 70er Jahre. Sie war eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen des italienischen Exploitation-Kinos und arbeitete dabei oftmals mit dem Regisseur Joe D’Amato zusammen, der es stets verstand, sie vor schöner Kulisse atemberaubend in Szene zu setzen.
Wie schon im Vorwort ganz richtig gesagt wird, ist die Berichterstattung zu Laura Gemser über die Jahre kaum erwähnenswert gewesen. Und eigene Bücher, die sich nur mit der Schauspielerin beschäftigen, gibt es kaum irgendwo – und schon gar nicht in deutscher Sprache.
Nun gibt es jedoch ein Buch, das diesem Umstand Abhilfe verspricht. Auf 84 prallen Seiten findet man nicht nur ein wahres Füllhorn an Bildmaterial, das zum Teil unheimlich selten ist und dementsprechend vielen Leuten kaum bekannt sein dürfte, sondern auch eine komplette Filmographie, in der selbst die kleinsten Auftritte – so etwa das Vor-der-Kamera-Vorbeihuschen in Deran Sarafians Endzeitfilm „Interzone“ – erfasst sind, so dass man einen vollständigen Überblick über ihr filmisches Schaffen erhält. Und selbst ihre Arbeiten als Kostümdesignerin sind hier erfasst. Erfreulicherweise wird in diesem Band auch mit ein paar Unwahrheiten aufgeräumt, die sich in die Berichterstattung – die spärliche, die es bis dato gab – zu Laura Gemser gemischt haben. So wird es natürlich als Legende entlarvt, dass Gemsers echter Name Moira Chen sei. Dass Journalisten diesem Irrtum aufsaßen, weil der Name natürlich mehr zu Gemsers exotischem Aussehen passt, ist verständlich. Macht den Umstand dieses Fehlers aber auch nicht besser. Denn in Wahrheit hat Gemser dieses Pseudonym nur angenommen, weil der Regisseur Hall Bartlett, der den Film „Operation Comeback“ inszenierte, sich darüber Sorgen machte, dass ihr Ruf als Sex-Ikone seinem ernsthaften Film schaden könnte.
Sehr schön ist dabei, dass bei vielen ihrer obskureren Filme auch Informationen zu den Inhalten zu finden sind, was auch nicht selbstverständlich ist und auch bei gängigen Internetquellen wie der Internet Movie Database nicht vorhanden ist. Abgerundet wird das Buch durch kleine Einschübe zu Gemsers Mann Gabriele Tinti, der im italienischen Exploitation-Kino ein gerne gesehenes Gesicht war, und ihren Lieblingsregisseur Joe D’Amato, mit dem sie so oft wie mit niemandem sonst drehte. Außerdem findet sich auch ein Kapitel zum Erfolg der „Emmanuelle“-Filme – mit und ohne Laura Gemser. Und es ist erstaunlich wie viele Filme es von Autorin Emmanuelle Arsans Kunstfigur überhaupt gibt. Und auch heutzutage produziert man noch fleißig weiter.
Dieses Buch ist ihrem Leben und ihrem Werk gewidmet.
Ihr Debüt gab die exotische Schönheit im zweiten Film der „Emmanuelle“-Reihe. Und noch im selben Jahr war sie selbst die schwarze Emanuelle und wurde weltweit berühmt. Laura Gemser ist ein Phänomen der 70er Jahre. Sie war eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen des italienischen Exploitation-Kinos und arbeitete dabei oftmals mit dem Regisseur Joe D’Amato zusammen, der es stets verstand, sie vor schöner Kulisse atemberaubend in Szene zu setzen.
Wie schon im Vorwort ganz richtig gesagt wird, ist die Berichterstattung zu Laura Gemser über die Jahre kaum erwähnenswert gewesen. Und eigene Bücher, die sich nur mit der Schauspielerin beschäftigen, gibt es kaum irgendwo – und schon gar nicht in deutscher Sprache.
Nun gibt es jedoch ein Buch, das diesem Umstand Abhilfe verspricht. Auf 84 prallen Seiten findet man nicht nur ein wahres Füllhorn an Bildmaterial, das zum Teil unheimlich selten ist und dementsprechend vielen Leuten kaum bekannt sein dürfte, sondern auch eine komplette Filmographie, in der selbst die kleinsten Auftritte – so etwa das Vor-der-Kamera-Vorbeihuschen in Deran Sarafians Endzeitfilm „Interzone“ – erfasst sind, so dass man einen vollständigen Überblick über ihr filmisches Schaffen erhält. Und selbst ihre Arbeiten als Kostümdesignerin sind hier erfasst. Erfreulicherweise wird in diesem Band auch mit ein paar Unwahrheiten aufgeräumt, die sich in die Berichterstattung – die spärliche, die es bis dato gab – zu Laura Gemser gemischt haben. So wird es natürlich als Legende entlarvt, dass Gemsers echter Name Moira Chen sei. Dass Journalisten diesem Irrtum aufsaßen, weil der Name natürlich mehr zu Gemsers exotischem Aussehen passt, ist verständlich. Macht den Umstand dieses Fehlers aber auch nicht besser. Denn in Wahrheit hat Gemser dieses Pseudonym nur angenommen, weil der Regisseur Hall Bartlett, der den Film „Operation Comeback“ inszenierte, sich darüber Sorgen machte, dass ihr Ruf als Sex-Ikone seinem ernsthaften Film schaden könnte.
Sehr schön ist dabei, dass bei vielen ihrer obskureren Filme auch Informationen zu den Inhalten zu finden sind, was auch nicht selbstverständlich ist und auch bei gängigen Internetquellen wie der Internet Movie Database nicht vorhanden ist. Abgerundet wird das Buch durch kleine Einschübe zu Gemsers Mann Gabriele Tinti, der im italienischen Exploitation-Kino ein gerne gesehenes Gesicht war, und ihren Lieblingsregisseur Joe D’Amato, mit dem sie so oft wie mit niemandem sonst drehte. Außerdem findet sich auch ein Kapitel zum Erfolg der „Emmanuelle“-Filme – mit und ohne Laura Gemser. Und es ist erstaunlich wie viele Filme es von Autorin Emmanuelle Arsans Kunstfigur überhaupt gibt. Und auch heutzutage produziert man noch fleißig weiter.