Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen

Moderator: jogiwan

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karlAbundzu
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Re: Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen

Beitrag von karlAbundzu »

Tatort Saarbrücken: Der Herr des Waldes
Im Wald wird eine junge Frau mit Pfeil angeschossen, erstochen und wie ein Stück Wild behandelt. Das junge Vierer-Team um Schürk und Holzer ermitteln. War es ein Psychopath, der im Wald herumspringt oder doch eine Beziehungstat?
Dazu kommt ja eine laufende Story: Schürk und Holzer kennen sich ja schon seit der Kindheit und Holzer hat Schürks Vater niedergeschlagen, weil dieser mal wieder seinem Sohn brutal verprügelte. Der wachte wachte nach 17 Jahren wieder auf, woran erinnert er sich und was hat er mit dem aktuellen Fall zu tun...

Schon spannend und auch in den anderen Rollen gut besetzt, Kai Wiesinger als Philosophielehrer und Torsten Michaelis als Vater Schürk haben eine großartige Szene miteinander. Die beiden Frauen aus dem Team gefallen auch.
Insgesamt war die Handlung ein wenig zuu überkonstruiert, aber insgesamt habe ich mich unterhalten.
Und dafür, dass nur ein Fall pro Jahr kommt, ging das mit der übergeordneten Handlung gut, es gab kein "Was bisher geschah", sondern das bisherige wurde gut eingebaut.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.

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karlAbundzu
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Re: Tatort / Polizeiruf 110 - Kritiken und Diskussionen

Beitrag von karlAbundzu »

Tatort Ludwigshafen: Der Böse König
Ein Kioskbetreiber wird niedergeschlagen und mit Kleingeld erstickt. Es geht um Drogen, dem Vorbesitzen, Dartspielen und einen empathielosen Psychopathen.
Das Team Odenthal/Stern hat hier einen spannenden Kiez-Fall. Schnell ist einem der Täter klar, aber das wie und warum ist noch spannend aufzuschlüsseln. Diesmal hat Lisa Bitter als Johanna Stern mehr zu tun, ihre psychologische Vorbildung ist entscheidend, und auch sie bekommt die persönliche Bedrohung, durch die jede*r Tatortkommissar*in mal durch muss.
Und so spannend das auch ist und auch von den beiden und den ganzen Nebenrollen (Pit Bukowski!!! Als drogennehmender Dartspieler. Endlich wird mein SPort ins falsche Licht gerückt, weg vom kneipigen spießiegen ;) ), so sehr leided es allerdings auch darunter, dass man dem Psycho von Anfang an den Psycho anmerkt, auch wenn er noch auf sorgevollen Ex-Freund und leicht spinnerten Flirter macht. Weiß nicht, ob das so gewollt, an nicht gelugenem Schauspiel oder Schauspielführung liegt. Dazu kommt dann die Bedrohung: Wenn ein Psychopath schon mal bei einer Kommissarin vor der Haustür auftaucht, sollte man vielleicht nicht die Kinder alleine zu Hause lassen....
Aber insgesamt gute Unterhaltung.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.

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