Adam & Evil - Andrew Van Slee (2004)

Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Adam & Evil - Andrew Van Slee (2004)

Beitrag von jogiwan »

Adam & Evil

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Originaltitel: Adam & Evil

Herstellungsland: USA / 2004

Regie: Andrew Van Slee

Darsteller: Sean Arnfinson, Lynsey Brothers, Erica Cerra, Clayton Champagne

Story:

Um den College-Schulabschluss zu feiern, beschließt Adam mit seinen Freunden auf einen entlegenen Camping-Platz zu fahren, um dort ein Wochenende mit viel Alkohol und Natur zu verbringen. Doch schon die Anreise konfrontiert die feierwütige Truppe mit den unschönen Seiten des Landlebens und neben eifersüchtigen Ex-Freunden heftet sich auch noch ein wahnsinniger Killer auf Fersen der Schüler. Es kommt wie es kommen muss und statt Spaß und Sex steht nach einem sonnigen Tag und dem ersten Mord bald Panik und Entsetzen am Programm. Während Adam versucht, sich und die Haut seiner Freunde zu retten, keimt ihn ihm der Verdacht, dass eine unrühmliche Begebenheit aus der Vergangenheit mit der ganze Sache zu tun haben könnte…
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jogiwan
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Re: Adam & Evil - Andrew Van Slee (2004)

Beitrag von jogiwan »

„Adam & Evil“ ist ja ein eher kostengünstiger Slasher-Nachzügler der „Scream“-Welle, der eigentlich alles falsch macht und gerade deshalb unterhaltsam ausgefallen ist. Nicht nur, dass die Darsteller für ihre Rollen viel zu alt sind, wie ADHS-Patienten herum kaspern und stumpfsinnige Texte von sich geben - auch das Motiv des Killers ist so derart haarsträubend unlogisch, dass ich noch immer am überlegen bin, wie ich die Auflösung in Andrew Van Slees Slasher überhaupt dramaturgisch funktionieren soll. Dazwischen gibt es ein paar eher zahme Morde, sehr viel Bewegung in dunklen Wäldern und jede Menge Tatverdächtige, die sich hier auch die Klinke in die Hand geben. Sicherlich kein sonderlich guter Film, der aber eindeutig beweist, dass das Prinzip des Teenie-Slashers auch bei doofen Drehbuch bei meiner Wenigkeit immer noch gut funktioniert, wenn man mit etwas Bier auch nur halbwegs bei Laune gehalten wird. Und das macht Andrew Van Slee bei seinem trashigen Low-Budget-Slasher auch ganz passabel, selbst wenn man über die Geschichte, Motive und unlogischen Handlungen der Protagonisten aus bereits erwähnten Gründen nicht groß nachdenken sollte. „Adam & Evil“ ist zwar aus filmischer Sicht nur ein kleines, billig heruntergekurbeltes und trashiges Slasher-Lowlight-Filmchen, das mich gestern aber augenscheinlich am richtigen Fuß erwischt hat und mir mit seiner sehr kruden Auflösung doch ein paar unterhaltsame Minuten inklusive Stirnrunzeln beschert hat. Ernsthafte und weniger humorvolle Menschen, die auch nicht vom Slasher-Virus infiziert sind, würden das aber vermutlich ganz anders empfinden.
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sergio petroni
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Re: Adam & Evil - Andrew Van Slee (2004)

Beitrag von sergio petroni »

Welches Bier hilft denn da?
Damit ich mich darauf einstellen kann! :prost:
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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jogiwan
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Re: Adam & Evil - Andrew Van Slee (2004)

Beitrag von jogiwan »

sergio petroni hat geschrieben:Welches Bier hilft denn da?
Damit ich mich darauf einstellen kann! :prost:
alles außer alkoholfrei! ;)
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jogiwan
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Re: Adam & Evil - Andrew Van Slee (2004)

Beitrag von jogiwan »

jogiwan hat geschrieben: So 8. Jan 2017, 09:22 „Adam & Evil“ ist ja ein eher kostengünstiger Slasher-Nachzügler der „Scream“-Welle, der eigentlich alles falsch macht und gerade deshalb unterhaltsam ausgefallen ist. Nicht nur, dass die Darsteller für ihre Rollen viel zu alt sind, wie ADHS-Patienten herum kaspern und stumpfsinnige Texte von sich geben - auch das Motiv des Killers ist so derart haarsträubend unlogisch, dass ich noch immer am überlegen bin, wie ich die Auflösung in Andrew Van Slees Slasher überhaupt dramaturgisch funktionieren soll. Dazwischen gibt es ein paar eher zahme Morde, sehr viel Bewegung in dunklen Wäldern und jede Menge Tatverdächtige, die sich hier auch die Klinke in die Hand geben. Sicherlich kein sonderlich guter Film, der aber eindeutig beweist, dass das Prinzip des Teenie-Slashers auch bei doofen Drehbuch bei meiner Wenigkeit immer noch gut funktioniert, wenn man mit etwas Bier auch nur halbwegs bei Laune gehalten wird. Und das macht Andrew Van Slee bei seinem trashigen Low-Budget-Slasher auch ganz passabel, selbst wenn man über die Geschichte, Motive und unlogischen Handlungen der Protagonisten aus bereits erwähnten Gründen nicht groß nachdenken sollte. „Adam & Evil“ ist zwar aus filmischer Sicht nur ein kleines, billig heruntergekurbeltes und trashiges Slasher-Lowlight-Filmchen, das mich gestern aber augenscheinlich am richtigen Fuß erwischt hat und mir mit seiner sehr kruden Auflösung doch ein paar unterhaltsame Minuten inklusive Stirnrunzeln beschert hat. Ernsthafte und weniger humorvolle Menschen, die auch nicht vom Slasher-Virus infiziert sind, würden das aber vermutlich ganz anders empfinden.
Ich bin gerade etwas verwirrt, dass ich diesen Streifen ja bereits im Jahr 2017 gesehen haben soll. Die Beigabe von Alkohol muss bei der seinerzeitigen Sichtung wohl etwas erhöht gewesen sein, ansonsten kann ich mir auch die wohlwollenden Worte nicht erklären, genauso wie die Tatsache, dass mir da gestern überhaupt nichts bekannt vorgekommen ist. „Adam & Evil“ ist ein kostengünstig heruntergekurbelter Billig-Slasher mit schlechten Darstellern, dämlichen Dialogen und haarsträubenden Entwicklungen inklusive einer völlig kruden Auflösung. Ja, sicherlich noch unterhaltsam und auch lustig, aber schon auch eher Slasher-Bodensatz, der ungleich bekannteren Werken wie „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ doch ziemlich hinterher hechelt. Mal schauen, wie lange die Erinnerung an den Inhalt dieses Streifens dieses Mal anhält. :???: :roll: :troest:
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sergio petroni
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Re: Adam & Evil - Andrew Van Slee (2004)

Beitrag von sergio petroni »

jogiwan hat geschrieben: Di 10. Aug 2021, 06:45
jogiwan hat geschrieben: So 8. Jan 2017, 09:22 „Adam & Evil“ ist ja ein eher kostengünstiger Slasher-Nachzügler der „Scream“-Welle, der eigentlich alles falsch macht und gerade deshalb unterhaltsam ausgefallen ist. Nicht nur, dass die Darsteller für ihre Rollen viel zu alt sind, wie ADHS-Patienten herum kaspern und stumpfsinnige Texte von sich geben - auch das Motiv des Killers ist so derart haarsträubend unlogisch, dass ich noch immer am überlegen bin, wie ich die Auflösung in Andrew Van Slees Slasher überhaupt dramaturgisch funktionieren soll. Dazwischen gibt es ein paar eher zahme Morde, sehr viel Bewegung in dunklen Wäldern und jede Menge Tatverdächtige, die sich hier auch die Klinke in die Hand geben. Sicherlich kein sonderlich guter Film, der aber eindeutig beweist, dass das Prinzip des Teenie-Slashers auch bei doofen Drehbuch bei meiner Wenigkeit immer noch gut funktioniert, wenn man mit etwas Bier auch nur halbwegs bei Laune gehalten wird. Und das macht Andrew Van Slee bei seinem trashigen Low-Budget-Slasher auch ganz passabel, selbst wenn man über die Geschichte, Motive und unlogischen Handlungen der Protagonisten aus bereits erwähnten Gründen nicht groß nachdenken sollte. „Adam & Evil“ ist zwar aus filmischer Sicht nur ein kleines, billig heruntergekurbeltes und trashiges Slasher-Lowlight-Filmchen, das mich gestern aber augenscheinlich am richtigen Fuß erwischt hat und mir mit seiner sehr kruden Auflösung doch ein paar unterhaltsame Minuten inklusive Stirnrunzeln beschert hat. Ernsthafte und weniger humorvolle Menschen, die auch nicht vom Slasher-Virus infiziert sind, würden das aber vermutlich ganz anders empfinden.
Ich bin gerade etwas verwirrt, dass ich diesen Streifen ja bereits im Jahr 2017 gesehen haben soll. Die Beigabe von Alkohol muss bei der seinerzeitigen Sichtung wohl etwas erhöht gewesen sein, ansonsten kann ich mir auch die wohlwollenden Worte nicht erklären, genauso wie die Tatsache, dass mir da gestern überhaupt nichts bekannt vorgekommen ist. „Adam & Evil“ ist ein kostengünstig heruntergekurbelter Billig-Slasher mit schlechten Darstellern, dämlichen Dialogen und haarsträubenden Entwicklungen inklusive einer völlig kruden Auflösung. Ja, sicherlich noch unterhaltsam und auch lustig, aber schon auch eher Slasher-Bodensatz, der ungleich bekannteren Werken wie „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ doch ziemlich hinterher hechelt. Mal schauen, wie lange die Erinnerung an den Inhalt dieses Streifens dieses Mal anhält. :???: :roll: :troest:
Schöntrinken funktioniert also manchmal doch!?
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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