Es wurde doch schon alles gesagt, nur anscheinend noch nicht von jedem.Onkel Joe hat geschrieben:Nur der Jogiwan hat etwas dazu geschrieben, das gibts doch gar nicht.Ich mußte eben nochmals schauen ob heute hier jemand online gewesen ist
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Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)
Moderator: jogiwan
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Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)
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Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)
Dann ist aber doch noch nicht alles gesagt worden....ugo-piazza hat geschrieben:Es wurde doch schon alles gesagt, nur anscheinend noch nicht von jedem.
Wer tanzen will, muss die Musik bezahlen!
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Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)
So habe mir den Film ausgeliehen und nach 40 Minuten ABGEDREHT. Und das kommt bei mir selten vor.
Mann, was für einen Schrott hat QT da abgeliefert? Eine hanebüchene Wendung nach der anderen. Wollte bis zum Auftritt von Franco Nero durchhalten, ging aber nicht.
Mann, was für einen Schrott hat QT da abgeliefert? Eine hanebüchene Wendung nach der anderen. Wollte bis zum Auftritt von Franco Nero durchhalten, ging aber nicht.
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Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)
Du wirst ja deine Gründe gehabt haben, aber sehr viele Urteilsmöglichkeiten hat man wohl noch nicht, wenn man nur knapp 40 Min. von einem 3 Stunden-Streifen kenntRingo aka Angelface hat geschrieben:So habe mir den Film ausgeliehen und nach 40 Minuten ABGEDREHT. Und das kommt bei mir selten vor.
Mann, was für einen Schrott hat QT da abgeliefert? Eine hanebüchene Wendung nach der anderen. Wollte bis zum Auftritt von Franco Nero durchhalten, ging aber nicht.
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Im Prinzip funktioniere ich wie ein Gremlin:
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Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)
Sehe ich auch so, man sollte sich den Film wirklich bis zum Ende anschauen, da er sich ja mit der Zeit auch immer weiterentwickelt. Und wenn man noch nicht einmal ein Drittel gesehen hat, sollte man sich auch kein vernichtendes Gesamturteil erlauben, sehe ich jedenfalls so.
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Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)
Ich denke 40 Minuten Lebenszeitverschwendung reichen um diesen Müll bewerten zu können. Da ist nichts mehr zu retten.
Hat mit einem Italowestern (meine Erwartung) nichts zu tun. Der lustige Doc legt einen Sheriff um und wachelt lustig mit einem Zettel ohne Bild und behaupten er hätte einen Gangster erschossen.
Damit wäre er genau bis zum nächsten Galgen gekommen - glaubt ihm doch niemand den Schwachsinn und wenn er erst vergraben ist sucht ihn auch keiner mehr.
Bei Leone oder Corbucci hätte es so eine lächerliche Story nie gegeben. Gefilmt ist es auch mau (Der Beginn ist lächerlich, die Sklaven schlurfen den Hügel hinauf mit Sträflingsketten, Sklaven hatten normalerweise die Ketten um den Hals, als wenn es sich um eine Horde Zombies handeln würde) und Freunde, die bis zum Schluss durchgehalten haben meinten, beim Ende fliegt einem dann endgültig der Zahnersatz aus der Hose. Würde mich nicht wundern. 
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Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)
Zuallererst muss ich sagen das Django Unchained für mich mit einem Western herzlich wenig zu tun hat, zum Glück, sonst würde meine Wertung weit schlimmer ausfallen, vielmehr ist der Streifen eine Geschichte aus den Südstaaten zu Zeiten der Sklaverei.
Zur Story kann man nicht viel sagen außer das sie zwar simpel aber trotzdem ganz passabel ausgefallen ist, filmtechnisch ist sie auch ganz gut auf die Leinwand gebracht wie ich finde.
Zu den Charaktären muss ich sagen sie sind eigentlich recht ausgefeilt, da hab ich nichts zu meckern, ja auch ich muss Herrn Walz loben, geht garnicht anders! Mag ja sein das viele seine Filmfigur als recht stereotyp bezeichnen, aber ich finds gut, weiß man doch woran man ist und mal ehrlich, wer anderes als wenn nicht er hätte Dr. Schulz so derartig genial performt wie er??? Walz ist für mich ein "Naturpsycho" der ganz ruhigen Sorte, das ist mir schon in vielen seiner früheren Rollen aufgefallen.
Jamie Foxx ist als Django auch keine Fehlbesetzung und Di Caprio hat mir einmal mehr bewiesen das er doch was kann, den mochte ich früher so garnicht, auch die Besetzung mit bekannten und beliebten Gesichtern bis in die kleinsten Nebenrollen find ich prima.
Was soll ich sagen, mir hat der Film eigentlich recht gut gefallen, gelungener Mix aus Humor und Spannung, das ging allerdings nur bis zur Gewaltorgie am Ende, die auch mir eindeutig zu dick aufgetragen und zu überzogen war!
Hatte die Hauptfigur noch bis zum Schluss sämtliche Sympathien auf seiner Seite, hatte er sie damit leider verspielt und es verdient allenfalls als Hundefutter zu enden.
Was nun Tarantino betrifft, der Mann polarisiert eben immer wieder und während ihn die einen in den Himmel loben, verdammen ihn die anderen, mir sind seine Filme jedenfalls immer noch lieber als das übliche Mainstream-Kacka, das ich absolut nicht ab kann.
7/10
Zur Story kann man nicht viel sagen außer das sie zwar simpel aber trotzdem ganz passabel ausgefallen ist, filmtechnisch ist sie auch ganz gut auf die Leinwand gebracht wie ich finde.
Zu den Charaktären muss ich sagen sie sind eigentlich recht ausgefeilt, da hab ich nichts zu meckern, ja auch ich muss Herrn Walz loben, geht garnicht anders! Mag ja sein das viele seine Filmfigur als recht stereotyp bezeichnen, aber ich finds gut, weiß man doch woran man ist und mal ehrlich, wer anderes als wenn nicht er hätte Dr. Schulz so derartig genial performt wie er??? Walz ist für mich ein "Naturpsycho" der ganz ruhigen Sorte, das ist mir schon in vielen seiner früheren Rollen aufgefallen.
Jamie Foxx ist als Django auch keine Fehlbesetzung und Di Caprio hat mir einmal mehr bewiesen das er doch was kann, den mochte ich früher so garnicht, auch die Besetzung mit bekannten und beliebten Gesichtern bis in die kleinsten Nebenrollen find ich prima.
Was soll ich sagen, mir hat der Film eigentlich recht gut gefallen, gelungener Mix aus Humor und Spannung, das ging allerdings nur bis zur Gewaltorgie am Ende, die auch mir eindeutig zu dick aufgetragen und zu überzogen war!
Hatte die Hauptfigur noch bis zum Schluss sämtliche Sympathien auf seiner Seite, hatte er sie damit leider verspielt und es verdient allenfalls als Hundefutter zu enden.
Was nun Tarantino betrifft, der Mann polarisiert eben immer wieder und während ihn die einen in den Himmel loben, verdammen ihn die anderen, mir sind seine Filme jedenfalls immer noch lieber als das übliche Mainstream-Kacka, das ich absolut nicht ab kann.
7/10
- CamperVan.Helsing
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Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)
Womit fütterst du bloß deinen Wuffi?untot hat geschrieben: Hatte die Hauptfigur noch bis zum Schluss sämtliche Sympathien auf seiner Seite, hatte er sie damit leider verspielt und es verdient allenfalls als Hundefutter zu enden.
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My conscience is clear
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Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)
Der muss ja schließlich groß und stark werden der Bub!!ugo-piazza hat geschrieben:Womit fütterst du bloß deinen Wuffi?untot hat geschrieben: Hatte die Hauptfigur noch bis zum Schluss sämtliche Sympathien auf seiner Seite, hatte er sie damit leider verspielt und es verdient allenfalls als Hundefutter zu enden.
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Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)
Ich mal es mal kurz: "Django unchained" hat mich sehr gut unterhalten.
Nicht so der ganz große Wurf wie zB Inglourious Basterds, aber trotz der für QT eher konventionellen Story spannend, mit originellen Charakteren und geschliffenen Dialogen.
8,5/10
Nicht so der ganz große Wurf wie zB Inglourious Basterds, aber trotz der für QT eher konventionellen Story spannend, mit originellen Charakteren und geschliffenen Dialogen.
8,5/10
"You can´t love animals and eat them too."
"Dressing well is a form of good manners." - Tom Ford
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