Down a Dark Hall - Rodrigo Cortés (2018)

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jogiwan
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Down a Dark Hall - Rodrigo Cortés (2018)

Beitrag von jogiwan »

Down a Dark Hall

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Originaltitel: Down a Dark Hall

Herstellungsland: USA, Spanien / 2018

Regie: Rodrigo Cortés

Darsteller: AnnaSophia Robb, Uma Thurman, Isabelle Fuhrman, Rosie Day, Kirsty Mitchell, Rebecca Front

Story:

Die junge Kit hat eine bewegte Vergangenheit und ist gerade wieder einmal dabei von der Schule zu fliegen, als ihre Mutter von Madame Duret ein Angebot erhält. Die Schülerin mit Vorstrafen soll auf ihre Privatschule gehen um dort endlich zur Ruhe zu kommen und ihren Weg im Leben finden. Kurze Zeit später ist Kit auch schon in dem riesigen Haus, wo sie neben ein paar weiteren Schülerinnen besonderen Unterricht erhält. Zur eigenen Verwunderung entwickelt Kit auch rasch ein ungeahnt musikalisches Talent, während ihre Mitschülerinnen ebenfalls besondere Fähigkeiten zeigen. Wenig später wird aus dem Talent jedoch eine Obsession und Kit verliert immer mehr die Kontrolle, als sie erstmals stutzig wird und einiges darauf hinweist, dass es auf der elitären Privatschule doch nicht mit rechten Dingen zugeht…
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jogiwan
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Re: Down a Dark Hall - Rodrigo Cortés (2018)

Beitrag von jogiwan »

Regisseur Rodrigo Cortés hat ja mit radikal reduzierten „Buried – Lebend Begraben“ im Jahr 2010 ein Hit gelandet, doch von dem Minimalismus dieser Produktion ist in „Down a Dark Hall“ nicht viel geblieben und die Verfilmung eines Jugendromans bietet großes Budget, bekannte Namen und jede Menge CGI. Die Geschichte selbst geht durchaus in Ordnung und ist ein bisschen Mystery, Coming-of-Age und Grusel, der hier auch dank der Hauptdarstellerin sehr gut funktioniert. Mir persönlich war das Drumherum dann aber inklusive dem schwülstigen Soundtrack doch etwas zu sehr auf sterile CGI getrimmt und wie schon in „Crimson Peak“ wirkt das geräumige Haus, die Umgebung und auch das feurige Finale schön, aber gleichzeitig einfach schon „too much“. Das ist gerade bei Cortés ja etwas verwunderlich, weil gerade er weiß, wie wenig Ablenkung eine fesselnde Geschichte benötigt und hier eigentlich der völlig andere Weg beschritten wird. So bleibt in „Down the Dark Hall“ einfach die Atmosphäre etwas auf der Strecke und weniger wäre hier meines Erachtens einfach mehr gewesen. Sicherlich lässt sich der Streifen gut gucken und ist insgesamt schon über dem Durchschnitt anzusiedeln, aber etwas mehr Ecken und Kanten und weniger Kitsch und Sentimentalitäten hätten der Geschichte sicherlich auch nicht geschadet.
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