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Jahre sind vergangen, nachdem Freddy in der Elm Street gewütet hat und durch das Totschweigen der Ereignisse und ein paar anderen Vorkehrungen hat er auch die Macht über die Träume der Kinder verloren. Kurzerhand holt er daher seinen mörderischen Kumpel Jason aus dem Hölle zurück, damit dieser wieder Angst und Schrecken in der berüchtigten Straße verbreitet, so auch wieder die Erinnerung an ihn zurückholt und seine Rückkehr ermöglicht. Gesagt, getan dauert es auch nicht lange, bis der Schrecken wieder in Springfield einzieht und sich die Leichen türmen. Mit dem Schrecken erlangt auch Freddy wieder seine Macht zurück und macht sich Lori und ihren Freunden her, die durch das Auftauchen der beiden Mörder neben bösen Träumen auch von verdrängten Erinnerungen ihrer eigenen Kindheit wieder eingeholt wird.
Mit „Freddy vs. Jason“ bekommt die „Nightmare“ und „Freitag der 13.“-Reihe ja eigentlich den harmonischen Abschluss, den man sich als Fan für das jeweilige Horror-Franchise eigentlich schon früher gewünscht hätte und irgendwie durch immer weitere Nachfolger mit noch schlechterer Qualität ausgeblieben ist. Ich war jedenfalls sehr positiv überrascht, wie harmonisch die beiden unterschiedlichen Reihen in diesem temporeichen und schwarzhumorigen Streifen von Ronny Yu zusammengebracht werden. Sowohl Freddy wie auch Jason bekommen gleichberechtigt Screentime und gehen ihrer Lieblingsbeschäftigung nach, während auch die Rahmenhandlung mit neuen Charakteren durchaus passabel ausgefallen ist. Zwar wirkt mancher CGI-Effekt heutzutage nicht mehr ganz so gelungen und auch das 3D ist sehr offensichtlich, aber das fällt bei dem spaßigen Teil auch nicht weiter ins Gewicht. Hier rappelt es jedenfalls ganz ordentlich in der Kiste und bis zum feurigen Finale gibt es ja keine Durchhänger zu verzeichnen. Ich hätte mir jedenfalls nicht gedacht, dass sich die beiden unterschiedlichen Figuren derart gut ergänzen, auch wenn der Konkurrenzkampf der beiden Horror-Alpha-Männchen natürlich zum Glück für den Zuschauer nicht ohne entsprechenden Kollateralschaden bleibt. „Freddy vs. Jason“ ist blutig und spaßig, mit einer großen Prise Spaß versehen und versöhnt Team Jason und Team Freddy friedlich in einem rundum gelungenen Partyfilm.