
Quelle: OFDb
Originaltitel: Short Circuit 2
Herstellungsland: USA/ 1988
Regie: Kenneth Johnson
Darsteller: Fisher Stevens, Cynthia Gibb, Michael McKean, Jack Weston, David Hemblen, Dee McCafferty u.a.
Handlung:
Das als US-Großstadt verkaufte Toronto ist Schauplatz der neuen Abenteuer von Nummer 5 aka Johnny Five. Dort wird er nämlich von Newton und Stephanie verfrachtet, um Newtons Freund und Ex-Kollegen Ben Jahrvi zu besuchen. Dieser steckt in der Klemme, denn er muss auf dem schnellsten Weg sehr viele Nummer 5-Minirobotern anfertigen, um Sandy, die ihm den Auftrag erteilt hatte, zu gefallen. Fred, der zufällig davon Wind bekommt, wittert das große Geschäft und nutzt (zunächst) Ben aus. Auch Johnny Five will er am liebsten verkaufen.
Meinung:
An der Fortsetzung scheiden viele Robotergeister. Für mich ist er der bessere Teil und das liegt an folgenden Faktoren:
- Alle drei Hauptdarsteller Fisher, Michael und Cindy funktionieren (Michael als schmierigen Gauner, Fisher und Michael im Kühlraum, Cindy spielt Gitarre, Cindy im Taxi, Cindy mit Dauerklatscher-Hut
- 1980er Komödien, die in Großstädten spielen, gefielen mir schon immer
- Nummer 5 hat hier die besseren Szenen (läßt sich von der Straßengang zum Autoradioklau überreden)
- Nummer 5 als Punk-Roboter muss besonders hervorhoben werden
- Nummer 5 wird verschrottet (fand ich als Kind sehr schlimm, heute ist das "befriedigend"
- Gegner sind klassische Fieslinge ohne Tiefgang (heute ist das alles nur noch verkompliziert, bsp.: Loki, Joker)
Eher negativ:
- Nummer 5 ist naiv geblieben (hat seine Wumme abmontiert
- Schrecklicher Bonnie Tyler-Song im Finale (aber verschmerzbar, dafür gibt es Punk-Killerroboter Johnny)
Randnotiz:
- Von Nummer 5 gibt es Klemmbausteine-Modelle
9/10