The Happytime Murders - Brian Henson (2018)

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jogiwan
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The Happytime Murders - Brian Henson (2018)

Beitrag von jogiwan »

The Happytime Murders

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Originaltitel: The Happytime Murders

Herstellungsland: USA / 2018

Regie: Brian Henson

Darsteller: Melissa McCarthy, Maya Rudolph, Joel McHale, Elizabeth Banks, Leslie David Baker

Story:

In Los Angeles leben Menschen und Puppen mit kulturellen Spannungen nebeneinander und auch Ex-Polizist Phil, der mittlerweile als Privatdetektiv sein Geld verdient, hat die Schnauze voll von der Tatsache, dass er von den Menschen nur belächelt wird. Als eines Tages jedoch vor seinen Augen ein Mitglied der 90er-Jahre-Show Happytime Gang ermordet wird, muss er aus bestimmten Umständen wieder mit seiner menschlichen Ex-Kollegin, der Polizistin Connie zusammenarbeiten, mit der auf den Fall angesetzt wird. Die Spur führt Phil und Connie in eine Welt aus Sex, Drogen und Gewalt und schon bald gibt es weitere Morde im Umfeld von Phil, die darauf hindeuten, dass auch er selbst in den bizarren Fall verstrickt ist.
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jogiwan
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Re: The Happytime Murders - Brian Henson (2018)

Beitrag von jogiwan »

Durchaus kuriose Mischung aus „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ und „Meet the Feebles“ aus der Feder von Brian Henson, dem Sohn des Muppet-Schöpfers Jim Henson. Jedoch ist „The Happytime Murders“ stehts immer etwas zu bemüht in dem Bestreben zotig, prollig und geschmacklos zu sein um auf Dauer als "erwachsenere" Version eines Muppet-Movies zu begeistern. Die Geschichte, die Film-Noir-Atmosphäre und das Set-Design wissen ja durchaus sehr zu gefallen, aber irgendwann ist es dann auch gut mit ejakulierenden Puppen, Drogen-Verweisen und dem ganzen sattsam bekannten Trallala aus einer abgeklärten Welt von gestrandeten Ex-Celebrities. Die wirklich interessanten Themen in dem Streifen wie kulturelle Spannungen oder bissige Kommentare zum glitzernden Showbusiness werden nur am Rande gestreift und dann auch kaum genutzt. So bleibt der Film zwar immer noch unterhaltsam für die eher geschmacksbefreiten Momente des Lebens, aber hier wäre doch sehr viel mehr möglich gewesen, wenn man nicht ständig diesem derb-pubertären Humorverständnis nachgegeben hätte, dass sich mit seinen ständigen Wiederholungen hierzulande dennoch kaum einen aufgeschlossenen Menschen so richtig schockieren wird.
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