Vampira - George Moorse (1971)
Moderator: jogiwan
Vampira - George Moorse (1971)
Vampira
Originaltitel: Vampira
Herstellungsland: Deutschland / 1971
Regie: George Moorse
Darsteller:innen: Grischa Huber, Louis Waldon, Ceci Perrin, Del Negro, Michael Gordon, Manfred Jester
Story:
Der Wissenschaftler Manfred Jester erklärt die Ursprünge des Vampirismus, die sich auf die Ursprünge der Menschheit zurückführen lassen und sich nun in diversen regionalen Ausprägungen finden. Dabei zitiert Jester Baudelaire und Satre und präsentiert nicht nur den klassischen Vampir, sondern auch dessen metaphorischen Ausprägungen. Dazu sehen wir als Ergänzung episodenhafte Momente aus dem untoten Leben einer Vampirfrau, die diese Erläuterungen begleiten, ohne Dialoge auskommen und an expressionistische Stummfilme erinnern.
Originaltitel: Vampira
Herstellungsland: Deutschland / 1971
Regie: George Moorse
Darsteller:innen: Grischa Huber, Louis Waldon, Ceci Perrin, Del Negro, Michael Gordon, Manfred Jester
Story:
Der Wissenschaftler Manfred Jester erklärt die Ursprünge des Vampirismus, die sich auf die Ursprünge der Menschheit zurückführen lassen und sich nun in diversen regionalen Ausprägungen finden. Dabei zitiert Jester Baudelaire und Satre und präsentiert nicht nur den klassischen Vampir, sondern auch dessen metaphorischen Ausprägungen. Dazu sehen wir als Ergänzung episodenhafte Momente aus dem untoten Leben einer Vampirfrau, die diese Erläuterungen begleiten, ohne Dialoge auskommen und an expressionistische Stummfilme erinnern.
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Re: Vampira - George Moorse (1971)
Gestern noch die Gunst der späten Stunde genutzt um diesen knapp 44minütigen Streifen von Regisseur George Moorse zu sehen, der 1971 für die Ausstrahlung im ARD geschaffen wurde. Ich weiß leider nicht mehr, wer oder wie mir das im Netz empfohlen wurde, aber „Vampira“ ist einer dieser Filme, die man - so oder so gesehen - nur sehr selten zu Gesicht bekommt. Irgendwo zwischen Video-Essay, wissenschaftlichem Beitrag, Vampirfilm und Mitternachtskino mit Stummfilm-Ästhetik präsentiert sich dieses Werk mit den Klängen von Tangerine Dream als völlig obskures wie schönes Werk, dass im Entstehungsland wieder einmal so gut wie nicht bekannt ist. Das möge sich doch bitte ändern, da „Vampira“ zwar schräg und sperrig, aber im Grunde doch ziemlich gelungen ist und als Genre-Produktion für die breite Massen im TV ebenfalls Neuland beschritten hat. Als Rahmenhandlung agiert hier ein wissenschaftlicher Kommentar, der von dialoglosen Bildern begleitet wird, die unterschiedliche Episoden präsentieren. Mal trifft die Vamprifrau auf einen Landvermesser, dann auf Widersacher und Verbündete und auch ein androgynes Wesen und ein verrückter Arzt spielen eine große Rolle. Dabei wirkt alles entrückt, surreal, theatralisch und benötigt auch gar keine drastischen Bilder um atmosphärisch zu sein. Toll!
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Re: Vampira - George Moorse (1971)
Vielen Dank für diesen wunderbaren Tipp!
VAMPIRA ist ein wundervolles kleines Stückchen morbider Kunst, das sich heute tief in meine Seele gespielt hat. Besprechung folgt, im Moment nur dies: Ausgesprochen lohnend und träumerisch schön!
Der Sieg des Kapitalismus ist die endgültige Niederlage des Lebens.
(Bert Rebhandl)
(Bert Rebhandl)