Controlled - Bewahren Sie Ruhe - Johnny Kevorkian (2018)

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jogiwan
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Controlled - Bewahren Sie Ruhe - Johnny Kevorkian (2018)

Beitrag von jogiwan »

Controlled - Bewahren Sie Ruhe

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01.jpg (60.6 KiB) 90 mal betrachtet
Originaltitel: Await Further Instruction

Herstellungsland: Großbritannien / 2018

Regie: Johnny Kevorkian

Darsteller:innen: Sam Gittins, Neerja Naik, Abigail Cruttenden, David Bradley, Grant Masters

Story:

Nick hat vor einigen Jahren den Kontakt zu seiner Familie abgebrochen und besucht auf Wunsch seiner indischen Freundin Annji seine dysfunktionale Familie zu Weihnachten. Der Frieden hält auch nicht lange, da alte Konflikte aufbrechen und die Stimmung durch den rassistischen Großvater rasch ins Feindselige kippt. Als Nick daher mit Annji am nächsten Morgen das Haus verlassen möchte, ist diese mit einem seltsamen Metall umschlossen und alle Ausgänge verriegelt. Sein Vater vermutet rasch einen Angriff einer feindlichen Macht und als auch noch seltsame Instruktionen am Bildschirm des TV-Gerätes erscheinen, scheint sich die Vernunft endgültig verabschiedet zu haben und die Stimmung eskaliert zunehmend.
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jogiwan
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Re: Controlled - Bewahren Sie Ruhe - Johnny Kevorkian (2018)

Beitrag von jogiwan »

Britischer Horrorstreifen mit Weihnachtsthematik und einer unbekannten Invasion, die über eine zerstrittene Familie hereinbricht. Dabei krankt „Controlled – Bewahren Sie Ruhe“ einerseits an den furchtbaren Figuren und andererseits an den wenig nachvollziehbaren Handlungen, die sie vornehmen. Der Film möchte wohl britische Befindlichkeiten wie latenter Rassismus, Pflichtbewusstsein und Obrigkeitshörigkeit portraitieren, doch was sich hier vor den Augen des Zuschauers bietet, ist doch zunehmend nervig, wenn es vom brüchigen Weihnachtsfrieden bis zur absoluten Eskalation gerade mal ein paar Stunden dauert und sich fast alle Figuren in dem kammerspielartigen Sci-Fi-Paranoia-Drama total dämlich verhalten. Ich fand „Controlled“ ja bereits nach ein paar Minuten schon ziemlich daneben und das hat sich leider bis zum Ende nicht gewandelt. Technisch und darstellerisch geht das schon alles klar und bei den Effekten hat man sich auch nicht lumpen lassen, aber bei den Figuren gibt es sehr wenig Anknüpfungspunkte und etwas weniger Überzeichnung hätte dem Streifen sicher besser getan. Als 40minütige Episode im „Black Mirror“-Kosmos hätte ich das noch geschluckt, aber als 90minütiger Spielfilm war mir das dann ehrlich gesagt doch zu doof.
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