Lebe lieber ungewöhnlich - Danny Boyle (1997)

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jogiwan
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Lebe lieber ungewöhnlich - Danny Boyle (1997)

Beitrag von jogiwan »

Lebe lieber ungewöhnlich

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Originaltitel: A Life Less Ordinary

Herstellungsland: Großbritannien, USA / 1997

Regie: Danny Boyle

Darsteller:innen: Ewan McGregor, Cameron Diaz, Holly Hunter, Delroy Lindo, Dan Hedaya

Story:

Zwei Engel mit mieser Erfolgsbilanz in Liebesdingen bekommen von ganz oben den Auftrag ein menschliches Paar zu verkuppeln und in ewiger Liebe zu vereinen. Auf den ersten Blick haben die abgeklärte Millionärstochter Celine und Robert aber nur wenig gemeinsam und der Plan diese zu vereinen aussichtslos. Letzterer hat gerade seinen Putz-Job in der Firma von Celines Vater verloren und auch seine Freundin hat gerade Schluss gemacht und es kommt zu einem Akt der Verzweiflung. Wie es das Schicksal aber so will, sind beide wenig später jedoch gemeinsam unterwegs - er als Entführer und sie als Geisel, wobei auch Celine mit ihrem Vater noch eine Rechnung offen hat und sich der Roadtrip der Beiden dadurch auch etwas anders als geplant entwickelt…
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jogiwan
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Re: Lebe lieber ungewöhnlich - Danny Boyle (1997)

Beitrag von jogiwan »

Danny Boyles spaßiger Entführungstrip läuft ja irgendwie bei vielen völlig zu Unrecht unter dem Radar, wobei es sich hier wirklich um eine originelle und schwer unterhaltsame Mischung aus Roadmovie, unorthodoxer Liebesgeschichte mit leichten Fantasie-Einschlag und schwarzhumoriger Komödie handelt. Die Geschichte entwickelt sich immer etwas anders als erwartet, ist temporeich und kurzweilig und auch die Sache mit den Engeln ist hier alles andere als himmlisch gelöst. Zu viel vom Inhalt will man auch gar nicht verraten und ich fand den seinerzeit auch schon klasse und auch das Wiedersehen hat mir sehr viel Freude bereitet. Die Darsteller haben sichtlich Spaß, die Nebenrollen sind hochkarätig besetzt und irgendwie bietet „A Life less Ordinary“ immer einen sehr schelmischen Humor und eine Unberechenbarkeit, die mir bei so vielen aktuellen Produktionen einfach abgeht. Danny Boyle ist hier am Wendepunkt zwischen britischen Indie-Film und amerikanischen Mainstream und „Lebe lieber ungewöhnlich“ vereint beide Seite harmonisch in einem Film, dessen Wiederentdeckung sich einfach lohnt.
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