Die blutige Dame - Viktor Kubal (1980)

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jogiwan
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Die blutige Dame - Viktor Kubal (1980)

Beitrag von jogiwan »

Die blutige Dame

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Originaltitel: Krvavá pani

Alternativtitel: The Bloody Lady

Herstellungsland: Tschechoslowakei / 1980

Regie: Viktor Kubal

Darsteller: -

Story:

Einst war Lady Bathory eine von allen geschätzte und bescheidene Prinzessin, die von Menschen und Tieren gleichermaßen umworben und geliebt wurde. Als sie eines Tages im Regen die Orientierung verliert, krank wird und von einem Holzfäller gerettet wird, beschließt sie zum Dank ihm ihr Herz zu schenken. Daraufhin verändert sich jedoch das Wesen von Lady Bathory und zurück in ihrem Schloss, stößt sie ehemaligen Weggefährten vor den Kopf und entdeckt die verjüngende Kraft von menschlichem Blut. Aus der gutherzigen Prinzessin wird eine mordende Frau ohne Gewissen, während auch dem Holzfäller nicht verborgen bleibt, dass er und sein Geschenk dabei eine tragende Rolle spielen.
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jogiwan
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Re: Die Blutige Dame - Viktor Kubal (1980)

Beitrag von jogiwan »

Der mir bislang unbekannte Viktor Kubal hat über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten dutzende kurze wie lange Animationswerke geschaffen, wobei „Die Blutige Lady“ und „The Story of the Higwayman“ seine bekanntesten Filme darstellen. Beide sind auf der amerikanischen Blu-Ray von Arbelos Film und laden nun zum Entdecken ein. Der Stil von Viktor Kubal ist ja eigentlich ziemlich naiv und einfach und seine Figuren werden mit wenigen Strichen und farbigen Flächen zum Leben erweckt. Die Geschichte beginnt auch recht lieblich, wenn sich die junge Lady Bathory mit Mensch und Tier gleichermaßen versteht und dabei surreal-fantastische Elemente gezeigt werden. Doch mit dem Verschenken ihres Herzens kippt die Szenerie und auch der Film wird auf einmal ziemlich düster. Ich muss auch ehrlich zugeben, dass mich der ganze Film doch auch etwas irritiert hat, weil der naive Zeichenstil meines Erachtens auch im Widerspruch zum Inhalt steht und ich weiß auch einen Tag später noch immer nicht, was ich davon halten soll. Andererseits ist der dialogfreie Streifen mit seinem kurzen Voice-Over-Kommentar zu Beginn schon auch recht interessant, und zeigt recht eindrucksvoll, was seinerzeit so alles in Europa entstanden ist. Hierzulande scheint das Werk ja ohnehin völlig unbekannt zu sein und auch ich muss ehrlich gestehen, dass „Die Blutige Lady“ auch für mich eher ein Zufallsfund und Blindkauf gewesen ist. Schön, dass es so gekommen ist.

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