In 80 Tagen um die Welt - Michael Anderson (1956)

Moderator: jogiwan

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CamperVan.Helsing
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In 80 Tagen um die Welt - Michael Anderson (1956)

Beitrag von CamperVan.Helsing »

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USA 1956

D: David Niven, Cantinflas, Shirley MacLaine

Die klassische Verfilmung des Buchs von Jules Verne. Im London des Jahres 1872 wettet Phileas Fogg gegen die Mitglieder des "Reform Clubs" um die sagenhafte Summe von 20.000 Pfund, dass es ihm gelänge, innerhalb von 80 Tagen die Welt zu umrunden. Sein äußerst kurzfristiger Aufbruch bringt ihn in den Verdacht, verantwortlich für einen Raub in der Bank von England zu sein.

In meiner Erinnerung ist die 1956er-Verfilmung dauerhaft nicht nur mit der Kindheit verknüpft, sondern auch mit den großen Festen im Jahresverlauf. Ob Weihnachten oder Ostern, gefühlt tauchte sie immer wieder an solchen Tagen im Fernsehprogramm auf. Dieses Jahr zu Pfingsten habe ich sie als mein eigener Programmdirektor auf den Spielplan gesetzt. Natürlich ließe sich aus heutiger Sicht vieles kritisieren: In Spanien gibt es Stierkämpfe, in Amerika Indianerüberfälle und in Indien kommen die Witwen auf den Scheiterhaufen. But I don't care, hier ist mir das völlig schnuppe. Hier genieße ich einfach eine 3stündige Zeitreise in die eigene Vergangenheit, werde wieder Kind und lasse mich von exotischen Orten verzaubern.

Und erfreue mich am Gaststaraufgebot https://de.wikipedia.org/wiki/In_80_Tag ... 56)#Cameos
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(Fred Olen Ray)
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Maulwurf
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Re: In 80 Tagen um die Welt - Michael Anderson (1956)

Beitrag von Maulwurf »

ugo-piazza hat geschrieben: Di 25. Mai 2021, 17:23 Natürlich ließe sich aus heutiger Sicht vieles kritisieren: In Spanien gibt es Stierkämpfe, in Amerika Indianerüberfälle und in Indien kommen die Witwen auf den Scheiterhaufen.
Ich will Dir nichts Böses, Ugo, aber: Wo ist das Problem? Stierkämpfe gab es früher mindestens wenn nicht noch länger, Indianerüberfälle waren in der Zeit, in der der Roman spielt wurde, zumindest denkbar, und Witwenverbrennungen waren ebenfalls Jahr-hunderte? -zehnte? lang Usus.

Aber natürlich hast Du Recht, dass der Film einfach wunderbar ist und Kindheitserinnerung pur. Und auch heute noch zieht :D
Was ist die Hölle? Ein Augenblick, in dem man hätte aufpassen sollen, aber es nicht getan hat. Das ist die Hölle ...
Jack Grimaldi
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CamperVan.Helsing
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Re: In 80 Tagen um die Welt - Michael Anderson (1956)

Beitrag von CamperVan.Helsing »

Maulwurf hat geschrieben: Di 25. Mai 2021, 19:09
ugo-piazza hat geschrieben: Di 25. Mai 2021, 17:23 Natürlich ließe sich aus heutiger Sicht vieles kritisieren: In Spanien gibt es Stierkämpfe, in Amerika Indianerüberfälle und in Indien kommen die Witwen auf den Scheiterhaufen.
Ich will Dir nichts Böses, Ugo, aber: Wo ist das Problem? Stierkämpfe gab es früher mindestens wenn nicht noch länger, Indianerüberfälle waren in der Zeit, in der der Roman spielt wurde, zumindest denkbar, und Witwenverbrennungen waren ebenfalls Jahr-hunderte? -zehnte? lang Usus.
Absolut richtig. Aus dem Blick von 2021 verwundert mich, dass solche Ereignisse nicht weiter hinterfragt werden.

Aber eigentlich will ich das auch gar nicht weiter hinterfragen, sondern bei diesem Film einfach die Füße hochlegen und mich am Werk erfreuen. :prost:
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sid.vicious
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Re: In 80 Tagen um die Welt - Michael Anderson (1956)

Beitrag von sid.vicious »

Ich habe mir im Dezember letzten Jahres mal wieder den Tip um die Welt gegeben und bin erneut überaus begeistert aus dem Film entlassen worden.
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