American Rikscha - Sergio Martino (1989)

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jogiwan
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American Rikscha - Sergio Martino (1989)

Beitrag von jogiwan »

American Rikscha

01.jpg
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Originaltitel: American risciò

Alternativtitel: American Rickshaw

Herstellungsland: Italien / 1989

Regie: Sergio Martino (als Martin Dolman)

Darsteller: Mitchell Gaylord, Daniel Greene, Victoria Prouty, Donald Pleasence, Michi Kobi

Story:

Student Scott jobbt in Florida nebenher als Rikscha-Fahrer und eilt eines Tages einer alten chinesischen Dame zu Hilfe, die er in strömenden Regen nach Haus bringt. Einige Zeit später erhält er von ihr einen Talisman, den er jedoch achtlos in eine Schublade legt und wieder vergisst. Schon wenig später überstürzen sich aber die Ereignisse im Leben des jungen Studenten und der ahnungslose Mann wird in einen Hinterhalt gelockt und des Mordes bezichtigt. Auf der Flucht vor der Polizei und einem mysteriösen Auftragskiller entdeckt Scott, dass er aber nicht zufällig in diesen Komplott verwickelt wurde und er schon lange unter der Beobachtung einer geheimen Macht steht, die sich dem Kampf gegen das ultimativ Böse verschrieben hat.
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jogiwan
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Re: American Rikscha - Sergio Martino (1989)

Beitrag von jogiwan »

Herrlich schräge und eigentlich völlig jenseitige Mischung aus Action, Horror und Thriller, bei der wohl trotz amerikanischen Handlungsort und Darsteller wohl auch nur die Fans von italienischen Werken so richtig auf ihre Kosten kommen. Sergio Martinos Spätachtziger-Wundertüten der inhaltlichen Überraschungen ist wahrlich ein besonderes Werk, dass wie ein sommerlich inszenierter Fiebertraum von einem Genre zum anderen springt und seine herrlich bizarre Geschichte bis zum fulminanten Finale aber immer mit dem nötigen Ernst erzählt. Der eher etwas farblose Hauptdarsteller und ehemalige Olympionike Mitch Gaylord flüchtet von einem Handlungsfragment zum nächsten und wird ständig von übernatürlichen Begebenheiten heimgesucht, bei denen man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Obwohl „American Rikscha“ inhaltlich völlig daneben ist, ist er dabei aber größtmöglich unterhaltsam und wer sich so wie ich auch den zahlreich in den Staaten realisierten Werken italienischer Regisseure aus dieser Zeit erfreuen kann, darf sich hier an einem völlig bizarren Handlungsverlauf erfreuen. Das Finale in seiner ungekürzten Form ist wirklich sensationell und auch bis dahin kommt man aufgrund von positiven, negativen und haarsträubenden Dingen aus dem Staunen auch nie so wirklich heraus.
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