
USA 1979
OT: Gas pump girls
R: Joel Bender
D: Kirsten Baker, Linda Lawrence, Sandy Johnson
Nachdem der alte Joe (Huntz Hall) seine ohnehin kurz vor der Pleite stehende Tankstelle aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weiterführen kann, entschließt sich dessen Nichte June (Kirsten Baker) gemeinsam mit ihren Freundinnen und Freunden (u.a. Linda Lawrence, Sandy Johnson, Rikki Marin) das Lebenswerk ihres Onkels vor dem Ruin zu retten. Mit einem Service der speziellen Art locken die Teenager so einen Kunden nach dem anderen an und werden schon bald zur ernsthaften Konkurrenz für die hochmoderne Tankstelle auf der anderen Straßenseite. Und deren Besitzer Mr. Friendly (Dave Shelley) ist jedes Mittel recht, um sich die lästigen Konkurrenten wieder vom Hals zu schaffen… (OFDB)
Hinter dem "Service der speziellen Art" verbirgt sich nun nicht, was der erfahrene Sexploitation-Zuschauer erwarten würde, sondern, dass die Girls in abgeschnittenen T-Shirts und Hot Pants das Benzin zapfen. Das ist zwar ganz nett anzuschauen, zumal 1979 der Körperoptimierungsirrsinn noch nicht durchgebrochen war, und ein paar topless-Szenen gibt es auch. Der Film kommt aber nie richtig in irgendwelche Gänge. Eine Jugendbande, die den Tankern Streiche spielt, wird kurzerhand auf die gute Seite des Tankstellenkriegs gezogen, die Bösen sind viel zu cartoony, die männlichen Jugendlichen im US-Suburb kaum zu ertragen, und der Dreh, der den Film aufs Happy End vorbereitet, einfach nur blöd. Einen gewissen Charme kann ich den "Gas pump girls" nicht absprechen, aber ich vermute, "Sechs Schwedinnen an der Tankstelle" wäre die bessere Wahl gewesen...